Contini: «Wir wollen gegen Sion alles abrufen»

Stephanie Martina, 6. August 2017, 08:18 Uhr
Der FC St.Gallen bestreitet heute Sonntag sein erstes Heimspiel der Saison. Vor dem Spiel gegen Sion erklärt Trainer Giorgio Contini, was er vor heimischem Publikum von seinem Team sehen will.
Ein unglückliches 3:3-Unentschieden in Lausanne und eine nicht allzu berauschende erste Halbzeit in Lugano. Giorgio Contini, welche Schlussfolgerungen hast du aus den eineinhalb Spielen gezogen?

Das Lugano-Spiel ist schnell analysiert. Die ersten Minuten, als der Platz noch bespielbar war, sind wir nicht mit dem nötigen Esprit in die Zweikämpfe gegangen. Danach hatten wir mit starkem Gegenwind und Regen zu kämpfen. Und wenn man keine Entlastung mehr erreicht, wird es schwierig. Das Lausanne-Spiel haben wir genau angeschaut: Eine 3:1-Führung müssen wir künftig nach Hause bringen. Wir müssen nach einer Führung konzentriert und kompakt bleiben. Das sind Punkte, die man anfangs Saison noch korrigieren kann, damit wir uns von Woche zu Woche verbessern.

Mit Sion kommt ein Gast, der seine ersten beiden Saisonspiele gewonnen hat. Was erwartest du von deinem Team?

Die Vorgabe ist klar: Wir wollen alles abrufen, um nach 90 Minuten auf eine gute Mannschaftsleistung zurückzublicken. Wir möchten sagen können, dass wir viel probiert und Mentalität gezeigt haben. Und dafür möchten wir uns und die Zuschauer natürlich mit einem entsprechenden Resultat belohnen.

Einige der Verletzten sind inzwischen wieder einsatzbereit, neben anderen auch Silvan Hefti. Wird es in der Aufstellung Veränderungen geben?

Ich werde sicher die eine oder andere taktische Veränderung vornehmen. Doch gerade bei bisher verletzten Spieler wie Silvan Hefti, der in den vergangenen Wochen kein Spiel bestritten hat, muss man vorsichtig sein und auf einen guten Aufbau achten. Und da wir in den kommenden zwei Wochen viele Spiele haben, wird es auch zwangsläufig zu Rotationen kommen. Aber es ist schön, dass alle wieder an Board sind.

Auch Albian Ajeti kommt von einer Verletzung zurück. Über seinen Abgang wird seit Wochen spekuliert. Zuletzt interessierte sich der italienische Serie-A-Aufsteiger SPAL Ferrara für ihn. Wird er überhaupt nochmal für den FC St.Gallen auflaufen?

Albian stand schon in Lugano auf der Liste und ist auch für das Spiel gegen Sion im Kader. Alles andere ist Spekulation. Albian ist bereit, für den FCSG alles zu geben. Wenn er heute die Chance erhält, wird er sie sicherlich nutzen.

Giorgio Contini äussert sich im TVO-Interview über die Zukunft von Albian Ajeti: 

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Stephanie Martina
Quelle: red.
veröffentlicht: 6. August 2017 08:05
aktualisiert: 6. August 2017 08:18