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Freundschaftsspiel

Der FC St.Gallen gewinnt das Testspiel gegen Union Berlin mit 3:1

6. Oktober 2021, 20:58 Uhr
Beide Mannschaften treten nicht in Bestbesetzung an. Es ist jedoch die zweite Garde der zuletzt schwächelnden St.Galler, die den besseren Eindruck hinterlässt.
Die St.Galler konnten immer wieder Chancen kreieren.
© Screenshot/FCSG

Es ist eine Mannschaft, die ein anderes Gesicht zeigt als beim 2:5 gegen die Grasshoppers am Samstagabend. Dafür sorgt unter anderem Diarrassouba. Der 19-Jährige kam in dieser Saison noch nicht zum Einsatz, schreibt das «St.Galler Tagblatt». Denkbar, dass sich das bald andern wird. Diarrassouba tauchte immer wieder im offensiven Mittelfeld auf. Einmal eroberte er 35 Meter vor dem Unioner Tor den Ball, ging mit diesem einige Meter und zog schliesslich ab. Jakob Busk, eigentlich dritter Torwart bei den Berlinern, parierte vorzüglich. Es war nicht die einzige Glanztat des Dänen.

Beim St.Galler Führungstreffer durch Staubli war Busk aber chancenlos. Staubli schloss im Strafraum trocken ab, nachdem Diarrassouba zuvor erfolgreich nachgesetzt hatte. Staubli wurde noch in der ersten Halbzeit ausgewechselt. Mutmasslich wegen einem Zusammenstosses mit dem Berliner Verteidiger Rick van Drongelen. Es war der erste von vielen Wechseln, die Peter Zeidler vornahm. Nach 70 Minuten hatte St.Gallen bereits achtmal getauscht. Freilich litt die Qualität des Spiels nach und nach darunter.

Und doch gelang es den St.Gallern immer wieder, Chancen zu kreieren. Wie beispielsweise in der 53. Minute, als die eingewechselten Alessio Besio und Sutter einen Doppelpass spielten. Letzterer erwischte Busk dann in der kurzen Ecke. Sieben Minuten später schloss Diarrassouba einen Konter mit einem präzisen Schuss unter das Lattenkreuz ab. Der Unioner Verteidiger Paul Jaeckel traf nach einer Ecke in der 69. Minute noch zum 1:3.

Quelle: St.Galler Tagblatt/Renato Schatz
veröffentlicht: 6. Oktober 2021 19:51
aktualisiert: 6. Oktober 2021 20:58