FC St.Gallen

Diese 5 Gründe sprechen heute für einen St.Galler Sieg

René Rödiger, 22. Juli 2020, 09:19 Uhr
Die St.Galler können heute völlig befreit aufspielen.
© Michel Canonica/St.Galler Tagblatt
Heute Abend empfängt der FC St.Gallen im Kybunpark den FC Basel. Mit einem Sieg könnten die Espen für mindestens 24 Stunden wieder die Tabellenführung übernehmen. Wir haben fünf Fakten gefunden, die für den FC St.Gallen sprechen.

Die bessere Mannschaft

Der FC St.Gallen ist Basels unbequemster Gegner. Die Espen sind das einzige Team, gegen das der FC Basel in dieser Saison noch nie gewinnen konnte. Die Bilanz für den FC St.Gallen: 2:1, 0:0 und 2:1. Überhaupt konnte der FC Basel in den letzten fünf Partien beim FC St.Gallen lediglich einmal gewinnen.

Die Anwesenden

Beim FC St.Gallen ist niemand gesperrt, der FC Basel muss hingegen auf den Topscorer Arthur Cabral (13 Tore) verzichten. Auch an der Verletzungsfront sieht es für die Espen besser aus. Ihnen fehlen zwar noch immer Boris Babić und Lorenzo Gonzalez, die Basler müssen hingegen gleich auf vier Spieler verzichten: Orges Bunjaku, Dimitri Oberlin, Blas Riveros und Luca Zuffi.

Die Ruhetage

Viel wurde über die wenigen Ruhetage für den FC St.Gallen geschrieben – gerade in der Ostschweiz. Dabei zeigt die Statistik: Seit dem Re-Start gewinnen Teams mit kürzerer Pause öfters. Zehnmal ging die theoretisch weniger ausgeruhte Mannschaft als Sieger vom Platz, nur siebenmal war es der Gegner. Vor der heutigen Partie hatten St.Gallen und Basel gleich viel Erholungszeit, die St.Galler haben jedoch bereits bewiesen, dass sie schnell aufeinander folgende Spiele optimal meistern können.

Die Jungen

Kein Team der Super League lässt in dieser Saison eine jüngere Startelf auflaufen als der FC St.Gallen. Und diese Jungen spielen befreit und frech auf, lassen sich nicht aus dem Konzept und die «Alten» aus ausser Atem bringen. Die jüngste Mannschaft, die der FC Basel in dieser Saison je auf den Platz schickte, war im Schnitt 23,2 Jahre alt – bei der 1:2-Niederlage gegen den FCSG am 2. Spieltag. Auch damals waren die Espen übrigens im Durchschnitt genau ein Jahr jünger.

Der Druck

Wie sagte schon im Kampf um den Meistertitel der Teleclub-Experte Marcel Reif: «YB muss Meister werden, St.Gallen darf Meister werden.» Das gilt auch beim Kampf um den zweiten Platz. Basel steht mit seinem Kader, seinem Budget und den Erwartungen der letzten Jahre unter Druck, St.Gallen kann völlig entspannt spielen, die Saison darf bereits als riesiger Erfolg abgebucht werden, egal auf welchem Platz die Espen am Ende stehen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 22. Juli 2020 15:38
aktualisiert: 22. Juli 2020 09:19