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Espen-Trainer Peter Zeidler vor dem Spiel gegen Servette: «Der FC St.Gallen braucht eine Topleistung»

Servette - FC St.Gallen

Espen-Trainer Zeidler: «Wir brauchen eine Topleistung»

12.08.2023, 06:25 Uhr
· Online seit 12.08.2023, 05:41 Uhr
Der FC St.Gallen spielt am Samstagabend (live auf FM1Today) in Genf gegen Servette. Von einem geschwächten Gegner nach der Champions-League-Quali gegen Glasgow will FCSG-Trainer Peter Zeidler aber nichts wissen.

Quelle: FM1Today/René Rödiger/Philomena Koch

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«Wir sind topmotiviert, wir haben Selbstvertrauen getankt und wissen, wie es geht», sagt Peter Zeidler vor dem Spiel gegen Servette. Der «erzwungene» Sieg gegen den FC Luzern hat dem FC St.Gallen Aufwind gegeben.

Doch in die Vergangenheit will der Espen-Trainer nicht gross schauen. Auch wenn es Parallelen zwischen den beiden Spielen gibt: Luzern hatte nur wenige Tage vor dem Spiel in St.Gallen einen europäischen Ernstkampf und deshalb einige Stammspieler geschont. Servette hat wohl ebenfalls noch das Champions-League-Qualifikationsspiel vom Mittwoch gegen Glasgow in den Knochen.

«Ich sehe keinen Vorteil für uns»

Zeidler: «Es wäre zu leicht, wenn man denkt, dass die nicht die Frische haben. Beide Mannschaften haben ein grosses Kader, um diese – hoffentlich noch lange anhaltende – Doppelbelastung auszuhalten.» Der FCSG-Trainer geht davon aus, dass auch Servette im Vergleich zum Spiel gegen Glasgow auf «vier bis fünf Positionen» Wechsel vornehmen wird.

Doch: «Das sind nicht einfach ‹auch gute Jungs›. Das sind mindestens gleich gute Spieler. Und alle, die gegen uns zum Einsatz kommen, werden sich so reinhängen, dass sie sich für das Rückspiel gegen Glasgow vom Dienstag empfehlen. Ich sehe da keinen Vorteil für uns.»

Rochaden beim Gegner, Stammformation beim FCSG

Während die Gegner des FC St.Gallen durch die Doppelbelastung mit Europa und Super League munter durchwechseln, fällt bei den Espen etwas anderes auf: «Wir haben etwas gemacht, was wir in den vergangenen Jahren kaum je gemacht haben: Drei Mal hintereinander mit der gleichen Anfangsformation anzutreten.»

Für Zeidler ein klarer Vorteil, auch wenn der Gegner dadurch weiss, worauf er sich einstellen kann: «Die Spieler wissen, was der Kollege hinten, vorne, links oder rechts von ihm macht, das hilft. Natürlich hätten wir gerne auch in Lugano ein Erfolgserlebnis gehabt, dann hätte sich dieser Effekt noch verstärkt.»

Trotz dieser Routine steht der FC St.Gallen noch lange nicht dort, wo ihn Peter Zeidler gerne sehen würde. «Es gibt Steigerungspotenzial bei einzelnen Spielern und in den Verbindungen, wie sie zusammenspielen. Das waren jetzt zwei Pflichtheimspielsiege gegen Basel und Luzern. Die grossen Aufgaben kommen erst.»

Alte Bekannte in Genf

Für Zeidler ist klar, dass gegen Servette viel zusammenpassen muss, um zu einem Erfolgserlebnis zu kommen: «Da brauchen wir eine Topleistung.» In Genf kommt es zu einem Wiedersehen mit Jérémy Guillemenot und Dereck Kutesa, auch wenn der Kontakt nie abgebrochen worden sei.

Zeidler: «Die haben den Durchbruch bei uns geschafft und jetzt haben beide Champions-League-Quali gespielt. Das ist auch eine Auszeichnung für den FC St.Gallen. Wir werden sie natürlich am Samstagabend freundlich begrüssen. Aber danach sind sie 90 Minuten lang Gegner.»

Das Spiel Servette gegen den FC St.Gallen gibt es ab 20.30 Uhr live auf FM1Today.

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veröffentlicht: 12. August 2023 05:41
aktualisiert: 12. August 2023 06:25
Quelle: FM1Today

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