Ende der 1000er-Grenze

Hüppi: «Insgeheim hatte ich mir eine frühere Lösung erhofft»

13. August 2020, 08:23 Uhr
Hüppis FC St.Gallen leidet unter der Coronakrise.
© Keystone
Der Bundesratsentscheid zur Lockerung der Personengrenze bei Grossveranstaltungen stimmt FC-St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi nur verhalten optimistisch. Ein Verlustgeschäft werde das Ganze für den Verein so oder so.

«Jeder Schritt, der Perspektiven eröffnet, freut uns», sagt FCSG-Präsident Matthias Hüppi zum «St.Galler Tagblatt». Der Bundesrat hatte am Mittwoch die 1000er-Grenze bei Grossveranstaltungen aufgehoben. Ab dem 1. Oktober liegt es an den Kantonen, die Veranstaltungen zu prüfen, genehmigen und Schutzkonzepte vorzugeben. «Insgeheim hatte ich mir eine frühere Lösung erhofft», so Hüppi.

Der FC St.Gallen wird im September voraussichtlich zwei Heimspiele austragen, bei denen noch die 1000er-Regel gilt. Sprich: Der Verein wird dabei nochmals hohe Verluste machen. «Auch ab Oktober werden die Spiele die Ausgaben nicht decken. Ein Verlustgeschäft wird das Ganze für uns so oder so.»

Für kommende Saison hat der FCSG rund 8000 Saisonabos verkauft. «Mein Wunsch wäre es, dass immerhin diese Personen ins Stadion können», sagt Hüppi. Wie realistisch dieses Szenario ist, könne er nicht einschätzen. 

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 13. August 2020 07:11
aktualisiert: 13. August 2020 08:23