Anzeige
FC St.Gallen

Liga flop, Cup top: So schätzt Peter Zeidler die Hinrunde des FCSG ein

17. Dezember 2021, 19:39 Uhr
Es lief nicht wie gewünscht, das ist klar. Peter Zeidler benennt im Interview mit TVO Gründe für die mehrheitlich verkorkste Hinrunde seines Teams – und erklärt, wieso er zuversichtlich ist, dass es in der zweiten Saisonhälfte besser kommt.
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: tvo

Ein heftiges Kopfschütteln: Das ist die Reaktion von Peter Zeidler, auf die Frage, ob der FC St.Gallen mit der Hinrundenplatzierung, Rang 8, zufrieden sein kann. «Weder mit der Platzierung noch mit der Punkteausbeute sind wir zufrieden», sagt der deutsche Cheftrainer des FCSG.

Liga flop, Cup top

Zeidler führt im Interview mit TVO ein buntes Potpourri an Gründen für die wenig erfolgreiche Hinrunde an: «Die frühen roten Karten waren sicherlich ein Problem, einige Male spielten wir nicht so, wie wir das können, wir sind mental nicht stabil.» Zu Beginn der Saison sei sein Team einige Male für positive Auftritte schlecht belohnt worden, das habe eine Negativdynamik ausgelöst.

Er rückt aber auch ins Zentrum, dass längst nicht alle Dinge schlecht gewesen seien. Besonders im Cup sei man mit der Viertelfinalqualifikation gut dabei, worauf sie auch stolz seien. Weil die Liga-Schwergewichte Basel, FCZ und YB nicht mehr dabei sind, ist die Ausgangslage der St.Galler im Pokal tatsächlich sehr gut.

«Werden wahrscheinlich etwas machen»

Auf die Frage nach möglichen Verstärkungen, welche via Transfermarkt in der Winterpause zu den Ostschweizern stossen könnten, antwortet Zeidler zwar nicht konkret, allerdings bekundet er, dass der Verein «wahrscheinlich etwas machen wird».

Auf jeden Fall verstärken werden das Team die zahlreichen Verletzten bei ihrer Rückkehr: Stergiou, Diakité, Lüchinger, Kempter, Kräuchi – die Liste ist lang. «Diese Spieler sind sehr wichtig für unser Gefüge und werden uns sicher weiterhelfen, wenn sie zurückkehren», sagt Zeidler.

Dass Zeidler nach wie vor mit voller Überzeugung bei seiner Aufgabe in St.Gallen ist, zeigt seine abschliessende Antwort auf die Frage, wo er denn Weihnachten verbringe: «Keine Ahnung, ich mache mir darüber erst am Samstagabend um 20 Uhr Gedanken», erklärt er, zwar mit einem Schmunzeln im Gesicht, aber auch mit unüberhörbarem Ernst in der Stimme.

(con)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 17. Dezember 2021 19:35
aktualisiert: 17. Dezember 2021 19:39