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Neuer Trainer des FC St.Gallen Enrico Maassen stellt sich vor

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Neuer Trainer Enno Maassen: «Der FC St.Gallen ist ein Club, mit dem man Titel gewinnen kann»

19.06.2024, 19:09 Uhr
· Online seit 19.06.2024, 16:14 Uhr
Die Clubführung spricht an der Präsentation des neuen Trainers Enrico Maassen von einer Wunschlösung. Der 40-Jährige will die Arbeit seines Vorgängers Peter Zeidler mit offensivem, mutigem Fussball fortsetzen. In der Causa Görtler sendet der FCSG positive Signale.

Quelle: TVO

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Nun ist er da. Enrico Maassen, der lieber Enno genannt werden möchte, hat am Mittwochmorgen das erste Training des FC St.Gallen geleitet. Der 40-jährige Deutsche kommt mit Bundesligaerfahrung im Gepäck in die Ostschweiz.

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Eine Verpflichtung, die nicht selbstverständlich ist, ist doch der FCSG normalerweise eher Sprungbrett für einen Wechsel in eine grössere Liga. Maassen schlägt nun den entgegengesetzten Weg ein. Ein ganz bewusster Entscheid, wie er betont.

«Enno» Maassen steht TVO Rede und Antwort:

Quelle: TVO

Wertschätzung und Stabilität

Nach seiner Entlassung beim FC Augsburg, «wo nicht alles top lief», habe er lange reflektiert, bevor er sich für den FC St.Gallen entschieden habe. Wichtig seien ihm dabei vor allem die Wertschätzung der Clubführung sowie die Stabilität im Club gewesen.

Die Super League sei zwar eine kleinere Liga, aber: «Der FC St.Gallen ist ein attraktiver Club, mit dem man Titel gewinnen kann.» Zudem reizt Maassen die Möglichkeit, Spiele auf der europäischen Bühne auszutragen. Ausserdem habe Ex-Espe Ermedin Demirovic, der unter Maassen beim FC Augsburg spielte, «in den höchsten Tönen vom FC St.Gallen gesprochen».

Magnetische Anziehung

Fussballerisch passt Maassen gut zum eingeschlagenen Weg unter Vorgänger Peter Zeidler. Auf die Frage, welche Art von Fussball ihm vorschwebt, sagt er: «Offensiv, mit Power, hochstehend und oft im Pressing, mit schnellem Umschaltspiel.»

Diese Philosophie, dürfte bei der Verpflichtung von Maassen ein entscheidender Faktor gewesen sein, wie Präsident Matthias Hüppi andeutete. «Die Art und Weise, wie der FC St.Gallen Fussball spielt, zieht die Leute magnetisch an.» Das zeigt sich auch an den Zahlen aus dem Vorverkauf. So hat der FCSG bereits über 11'000 Abos verkauft, ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr.

Anders als Zeidler, der konsequent mit einer Viererkette in der Abwehr spielen liess, hat Maassen in der Vergangenheit auch schon eine Dreierverteidigung auflaufen. Wie er das in der Ostschweiz handhaben will, dafür habe er eine klare Idee. An der Pressekonferenz liess er sich aber noch nicht in die Karten blicken.

«Görtler hat einen Vertrag»

Neuigkeiten gab es auch in Bezug auf die Personalie Lukas Görtler. Dem Captain wird ein möglicher Wechsel zum FC Nürnberg nachgesagt. Die Verantwortlichen des FC St.Gallen signalisierten heute allerdings unisono, dass sie mit einem Verbleib des Publikumslieblings rechnen.

Sportchef Roger Stilz verwies auf Görtlers laufenden Vertrag und Enno Maassen sprach in Bezug auf seine Erwartungen an den Kader davon, dass es wichtig sei, dass die Achse zusammenbleibt. Zu dieser Achse gehört Captain Lukas Görtler zweifellos. Zur Wahrheit im Fussballgeschäft gehört aber auch, dass schon viel erzählt wurde, was wenige Tage später keine Gültigkeit mehr hatte.

veröffentlicht: 19. Juni 2024 16:14
aktualisiert: 19. Juni 2024 19:09
Quelle: FM1Today

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