So will Contini Lausanne schlagen

Lara Abderhalden, 6. Mai 2017, 14:30 Uhr
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Giorgio Contini bestreitet am Sonntag das erste Spiel mit dem FC St.Gallen. Vor der Partie stand er den Medien am Freitag Red und Antwort. Auch wenn eine Mannschaft in so kurzer Zeit noch nicht gross verändert werden könne, werde es doch die einen oder anderen Anpassungen geben.

Giorgio Contini, du bist gestern im Mittelpunkt des Geschehens gestanden. Hast du heute überhaupt noch Lust, Fragen zu beantworten?

Es wurde gestern wirklich viel geredet über meine Person. Nicht nur medial, sondern auch privat. Ich habe viele Glückwünsche entgegen genommen, aber das gehört zu meinem Job. Ich bin froh, dass das Echo durchaus positiv ausgefallen ist. Dennoch geht es jetzt um die Arbeit und nicht darum, was auf den Nebenschauplätzen passiert.

Konzentrierst du dich bei den Vorbereitungen eher auf Lausanne oder auf die eigene Mannschaft? 

Ich habe Lausanne am vergangenen Wochenende gesehen, wie das Spiel gegen Vaduz verlaufen ist. Ich habe mir bereits gestern mit dem Analysten die Sequenzen des Spiels angesehen. Lausanne steht sicher im Vordergrund.

In welchem Zustand hast du die Mannschaft gestern angetroffen? Du hast während der Medienkonferenz bereits erwähnt, die Mannschaft befinde sich nicht in einem Top-Zustand. 

Nein, klar, es gibt einen Grund, warum ich hier bin. In erster Linie habe ich eine Mannschaft angetroffen, welche die Veränderung akzeptiert hat. Bei meiner Ansprache waren die Spieler sehr wissbegierig und sind auf die Inputs, die ich gegeben habe, eingegangen. Das ist das A und O. Jetzt geht es darum, den kurzfristigen Matchplan umzusetzten und dann auch langfristige Veränderungen spielerischer und taktischer Art anzuwenden.

Stichwort Veränderungen: Im Kopf hast du bestimmt schon Veränderungen. Sind diese taktischer oder personeller Art?

Das kann auf beide Seiten sein. Wir haben verschiedene Sachen angesprochen. Es hat auch stark mit dem Gegner zu tun. Mit Lausanne haben wir eine Mannschaft, die nicht vor Selbstvertrauen strotzt. Die Mannschaft muss so eingestellt sein, dass sie gegen Lausanne funktioniert und wir das umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben.

Noch eine Frage: Auf deiner Trainerjacke stehen die Buchstaben «GCO». Wurde bewusst nicht «GC» auf die Jacke gedruckt?

Die letzten viereinhalb Jahre stand CG auf meiner Jacke. Ginge es nach meinen Initialen, müsste ich in eine andere Region fahren. Solange ich hier in der Ostschweiz bin, wäre es ein Affront, wenn ich mit den Initialen GC auftreten würde.

Lara Abderhalden
Quelle: bel/abl
veröffentlicht: 6. Mai 2017 14:09
aktualisiert: 6. Mai 2017 14:30