Schützi-Sanierung

Spielt Winterthur bald in St.Gallen?

24. September 2019, 08:09 Uhr
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Der Rasen der Schützenwiese muss erneuert werden.
© Keystone (Archiv)
Die Schützenwiese bekommt einen neuen Rasen. Die Arbeiten sollen bis September 2020 abgeschlossen sein. Damit müsste der FC Winterthur einen Viertel der Saison auf sein Heimstadion verzichten. Als Ausweichstadion kommt der Kybunpark in Frage.

Der Winterthurer Stadtrat hat eine Million Franken für einen neuen Rasen und eine neue Bewässerungsanlage für die Schützenwiese bewilligt. Die Sanierung und Erneuerung sind dringend nötig, die Fussballliga verlangt dies für die Auflagen.

Auch wenn das natürlich super für den FC Winterthur ist, bringt die Sanierung auch Probleme für den Ligabetrieb. Die Arbeiten sollen im September 2020 abgeschlossen sein, die Saison beginnt jedoch bereits im Juli. Mindestens ein Viertel der Saison steht das Heimstadion des FC Winterthur deshalb nicht zur Verfügung.

Nur Auswärtsspiele zu Beginn der Saison

Gegenüber dem «Landboten» sagt FC-Winterthur-Präsident Andreas Mösli, er wolle bei der Liga beantragen, dass alle Heimspiele später nachgeholt werden. Zu Beginn soll Winterthur nur auswärts spielen.

Lehnt die Liga das ab, müsste der FC Winterthur ein Ausweichstadion finden. In Frage kommen laut Mösli die Stadien des FC St.Gallen oder des FC Schaffhausen. Der Letzigrund fällt weg, weil mit dem FC Zürich und GC bereits zwei Vereine dort spielen, mehr sind laut Reglement der Liga nicht erlaubt.

Mehrere hunderttausend Franken Verlust

Für den FC Winterthur bedeutet die Sanierung der «Schützi» auch ein Ausfall von mehreren hunderttausend Franken. In den Sommermonaten, wenn mehr Leute ins Stadion kommen, rechnet der FC Winterthur pro Heimspiel jeweils mit 150'000 Franken Einnahmen. Das wird sich in der Schlussrechnung bemerkbar machen.

(rr)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 24. September 2019 05:43
aktualisiert: 24. September 2019 08:09