«St.Gallerfest soll bis fünf Uhr morgens gehen»

Lara Abderhalden, 28. Februar 2017, 13:19 Uhr
Tranquillo Barnetta wird nicht nur als Heimkehrer beim FCSG gefeiert, sondern auch als «Ehren-Föbü» der Stadtsanktgaller Fasnacht.
Tranquillo Barnetta wird nicht nur als Heimkehrer beim FCSG gefeiert, sondern auch als «Ehren-Föbü» der Stadtsanktgaller Fasnacht.
© TAGBLATT/Urs Bucher
Tranquillo Barnetta hat «Herz und Födle» bewiesen und wurde am Samstag zum St.Galler Ehren-Födlebürger geschossen. Was ihm dieser Titel bedeutet - und wie er seinen Traum vom Titel mit dem FC St.Gallen verwirklichen will, sagt er auf dem TVO-Sofa.

Trotz Ehren-Födlebürger-Titel, gab es keine grosse Feier für Barnetta. «Ich musste mich gleich nach dem Nachtessen ausklinken», sagt Tranquillo Barnetta. Um zehn Uhr sei er am Samstagabend zuhause gewesen. Die Feier wird bei Gelegenheit nachgeholt. Die Födlebürger treffen sich immer mal wieder. Zwar ist alles unverbindlich, dennoch freut sich der St.Galler schon jetzt auf die Treffen. «Ich war früher selbst in der Guggenmusik, deshalb ist es für mich eine ganz besondere Ehre, Födlebürger zu sein.»

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Er hat auch schon grosse Ziele: «Einer meiner grössten Wünsche wäre eine Meisterschaftsfeier mitten in der Stadt St.Gallen.» Dass dieser Wunsch in der laufenden Saison nicht erfüllt wird, ist sich der bisher jüngste Födlebürger bewusst: «Auch wenn St.Gallen erst in zehn Jahren Meister wird, werde ich an der Feier dabei sein.»

Ein weiterer Wunsch hat wiederum mit dem Festen zu tun: «Ich wünschte mir, dass das St.Gallerfest bis fünf Uhr morgens geöffnet bleibt.» Daran hätte auch Ehren-Födlebürger Michael Hüppi nichts auszusetzen. Auch er war bei TVO zu Gast und ergänzt: «Leider kann ich persönlich den Wunsch nicht erfüllen, ich fände es aber eine gute Idee.»

Lara Abderhalden
veröffentlicht: 28. Februar 2017 11:44
aktualisiert: 28. Februar 2017 13:19