Anzeige
FCSG

Sutter zum durchzogenen Saisonbeginn: «Selbstverständlich gibt es eine Krise»

6. November 2021, 10:01 Uhr
Alain Sutter konnte am vergangenen Wochenende kurz aufatmen. Nach einem durchzogenen Saisonbeginn konnte sich der FC St.Gallen am vergangenen Wochenende überraschend einen Sieg gegen YB holen. Nun spricht der Sportchef über das Verbesserungspotential seiner Mannschaft und die Hoffnungen in sein Team.
Alain Sutter glaubt trotz Krise an den FC St.Gallen. (Archivbild)
© Keystone

«Selbstverständlich gibt es eine Krise. Das Spiel gegen YB hat daran nichts geändert», sagt Alain Sutter gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Er sei vor allem beunruhigt darüber, dass die Mannschaft oft nicht gemeinsam spiele. «Wenn bei dieser Art Fussball nicht jeder Einzelne mitmacht, machen wir uns zur Lachnummer der Nation.» Jeder Spieler müsse mit der absoluten Konsequenz seinen Job erledigen. «Wir stellen fest, dass wir Probleme haben, Punkte zu sammeln.» Der FC St.Gallen brauche 40 Punkte. «Uns muss bewusst sein, dass jede Aktion zählt, dass keiner auch nur eine einzige Sekunde abschalten kann. Eine Aktion kann ein ganzes Spiel entscheiden.»

An der Mannschaft selbst zweifelt Sutter nicht: «Ich habe das Gefühl, wir haben ein spannendes Team beisammen. Es geht nun darum, dieses Team besser zu machen.» Der FC St.Gallen habe viele junge talentierte Spieler und das Team die Überzeugung, dass sich diese Spieler stark weiterentwickeln könnten.

(gbo)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 6. November 2021 07:54
aktualisiert: 6. November 2021 10:01