Fribourg und die Lions kommen den Playoffs näher

23. Februar 2019, 06:32 Uhr
Die SCL Tigers (hier in Person von Chris DiDomenico) strauchelten in Biel: Mit einem Sieg in 60 Minuten hätten sie sich am Samstag mit einem weiteren Erfolg über Gottéron die Playoffs sichern können. Aber Langnau verlor in Biel mit 3:4 nach Penaltyschiessen
Die SCL Tigers (hier in Person von Chris DiDomenico) strauchelten in Biel: Mit einem Sieg in 60 Minuten hätten sie sich am Samstag mit einem weiteren Erfolg über Gottéron die Playoffs sichern können. Aber Langnau verlor in Biel mit 3:4 nach Penaltyschiessen
© KEYSTONE/PPR/ANTHONY ANEX
Nach 45 von 50 Runden der Schweizer Eishockeymeisterschaft ist der Kampf am Strich weiter offen. Fribourg und die ZSC Lions tun aber mit Siegen gegen Ambri-Piotta und Lugano einen wichtigen Schritt.

Sowohl Gottéron (3:1 gegen Ambri-Piotta) als auch die Lions (5:0 gegen Lugano) errangen überzeugende Erfolge in den eigenen Stadien.

Wie unberechenbar das Geschehen in der National League ist, bewies am Freitagabend Lausanne. Die Waadtländer waren am Dienstag daheim gegen das punktebedürftige Lugano mit 0:7 untergegangen. Drei Tage später bezwangen sie ebenfalls auf eigenem Eis die für die Playoffs qualifizierte Spitzenmannschaft aus Zug 5:2.

Wie Zug verlor in der 45. Runde auch Leader Bern überraschend - 3:4 daheim gegen den längst als Teilnehmer an der Abstiegsrunde feststehenden HC Davos. Dadurch liegen die Berner im Kampf um den 1. Platz in der Qualifikation weiterhin fünf Punkte vor dem EVZ. Davos hatte seit Mitte Januar 2016 keines von sieben Spielen in Bern gewonnen.

Etwas Luft hat sich der EHC Biel nach zuletzt vier Niederlage in fünf Spielen verschafft. Die Seeländer setzten sich zuhause im Berner Duell gegen die SCL Tigers 4:3 nach Penaltyschiessen durch. Die Emmentaler stehen mit dem weiteren Punktgewinn sehr nahe an ihrer zweiten Playoff-Teilnahme nach 2011.

Genf-Servette nutzte das Gastspiel beim Letzten Rapperswil-Jona für drei Punkte, was die noch unter dem Strich klassierten Genfer weiter hoffen lässt. Für die Mannschaft von Trainer Chris McSorley war das 4:2 der zweite Sieg in den letzten acht Runden. Die Genfer haben wie Lausanne schon 46 Spiele absolviert.

Die Resultate vom Freitag: Bern - Davos 3:4 (0:0, 1:3, 2:1). Biel - SCL Tigers 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 0:0) n.P. Fribourg-Gottéron - Ambri-Piotta 3:1 (1:0, 1:0, 1:1). Rapperswil-Jona Lakers - Genève-Servette 2:4 (1:1, 0:2, 1:1). Lausanne - Zug 5:2 (1:0, 4:0, 0:2). ZSC Lions - Lugano 5:0 (0:0, 3:0, 2:0).

Rangliste: 1. Bern 45/95 (128:80). 2. Zug 45/90 (146:99). 3. Lausanne 46/77 (130:114). 4. SCL Tigers 45/74 (122:112). 5. Biel 45/70 (135:126). 6. Ambri-Piotta 45/70 (125:128). 7. ZSC Lions 45/68 (111:116). 8. Fribourg-Gottéron 45/68 (115:113). 9. Lugano 45/66 (139:127). 10. Genève-Servette 46/66 (124:141). 11. Davos 45/40 (104:155). 12. Rapperswil-Jona Lakers 45/29 (76:144).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. Februar 2019 22:22
aktualisiert: 23. Februar 2019 06:32