Deutschland

An Bayerns 10. Titel in Serie ist nicht mehr zu zweifeln

2. April 2022, 20:51 Uhr
Borussia Dortmund wird Bayern München auf dem Weg zum zehnten Meistertitel in Folge nicht mehr behindern.
In den letzten 26 Jahren siegten die Freiburger gegen die Bayern in der Meisterschaft nur ein einziges Mal, im Mai 2015.
© KEYSTONE/EPA/RONALD WITTEK

In der 28. Runde siegten Bayern in Freiburg 4:1, während sich der BVB zuhause mit 1:4 von Leipzig erniedrigen liess. Die Differenz zwischen den beiden Rivalen beträgt sechs Runden vor Schluss neun Punkte. Möglicherweise werden es nur sechs Punkte sein, denn die Bayern hatten in der Schlussphase des Spiels in Freiburg nach Wechseln eine Zeitlang zwölf Spieler auf dem Platz. Das Ganze könnte in eine Forfait-Niederlage münden.

Der Österreicher Konrad Laimer mit zwei Toren und der französische Goalgetter Christopher Nkunku mit seinem 16. Saisontor in der Meisterschaft brachten Leipzig bis zur 57. Minute 3:0 voran und nahmen dem BVB jede Hoffnung. Für die Mannschaft von Trainer Marco Rose war es ein ernüchternder Match - der auch aufzeigte, wie gross der Rückstand auf die Bayern im Leistungsvermögen ist.

Serge Gnabry, nach 72 Minuten eingewechselt, benötigte nur eine Minute, um für die Bayern in Freiburg das vorentscheidende 2:1 zu erzielen. Alle Tore fielen in der zweiten Halbzeit. Freiburgs altgedienter Goalgetter Niels Petersen hatte den ersten Rückstand noch ausgleichen können.

Dass Freiburg gegen die Bayern den Kürzeren zieht, ist das Normalste in der Geschichte der Bundesliga. In den letzten 26 Jahren siegten die Freiburger gegen die Bayern in der Meisterschaft nur ein einziges Mal, im Mai 2015.

Bayer Leverkusen machte sich Freiburgs Niederlage zunutze. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane bezwang daheim gegen Hertha Berlin 2:1 und legte im Gerangel um die Plätze in der Champions League eine Reserve von sechs Punkten auf die Freiburger an.

Hertha Berlin seinerseits rutschte nach dem zweiten Match unter Trainer Felix Magath auf den zweitletzten Platz ab, weil Arminia Bielefeld und Stuttgart im Duell zweier weiterer Abstiegskandidaten remisierten (1:1). 

Telegramme und Rangliste

Arminia Bielefeld - Stuttgart 1:1 (0:1). - Tor: 25. Kalajdzic 0:1. 59. Krüger 1:1. - Bemerkungen: Arminia Bielefeld bis 84. mit Brunner (verwarnt).

Bayer Leverkusen - Hertha Berlin 2:1 (2:1). - Tore: 35. Alario 1:0. 40. Bellarabi 2:0. 43. Darida 2:1.

Eintracht Frankfurt - Greuther Fürth 0:0. - Bemerkungen: Eintracht Frankfurt mit Sow.

Freiburg - Bayern München 1:4 (0:0). - Tore: 58. Goretzka 0:1. 62. Petersen 1:1. 73. Gnabry 1:2. 82. Coman 1:3. 96. Sabitzer 1:4.

Hoffenheim - Bochum 1:2 (0:1). - Tore: 28. Asano 0:1. 54. Raum 1:1. 59. Asano 1:2.

Borussia Dortmund - Leipzig 1:4 (0:2). - Tore: 21. Laimer 0:1. 30. Laimer 0:2. 58. Nkunku 0:3. 84. Malen 1:3. 86. Olmo 1:4. - Bemerkungen: Borussia Dortmund mit Kobel und Akanji, ohne Hitz (Ersatz).

Rangliste: 1. Bayern München 28/66 (85:29). 2. Borussia Dortmund 28/57 (68:42). 3. Bayer Leverkusen 28/51 (68:42). 4. RB Leipzig 28/48 (61:31). 5. SC Freiburg 28/45 (44:33). 6. Hoffenheim 28/44 (50:42). 7. Union Berlin 28/41 (34:38). 8. 1. FC Köln 28/40 (38:41). 9. Eintracht Frankfurt 28/39 (39:38). 10. Mainz 05 26/37 (39:30). 11. Bochum 28/35 (30:40). 12. Borussia Mönchengladbach 27/33 (38:51). 13. Wolfsburg 27/31 (29:42). 14. VfB Stuttgart 28/27 (36:51). 15. Augsburg 26/26 (29:44). 16. Arminia Bielefeld 28/26 (23:39). 17. Hertha Berlin 28/26 (30:62). 18. Greuther Fürth 28/16 (24:70).

Quelle: sda
veröffentlicht: 2. April 2022 20:50
aktualisiert: 2. April 2022 20:51
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