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Conference League

Basel braucht ein Remis, Luzern eine Sensation

12. August 2021, 06:39 Uhr
Mit unterschiedlichen Vorzeichen gehen Basel und Luzern ins Rückspiel der 3. Qualirunde zur Conference League. Dem FCB reicht daheim gegen Ujpest ein Remis, die Luzerner benötigen einen Exploit.
Das erste Duell zwischen Luzerns Fabio Celestini und Feyenoords Arne Slot ging am letzten Donnerstag klar an den Niederländer.
© KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI

Es wäre eine Sensation, wenn sich der FC Luzern nach dem 0:3 daheim gegen Feyenoord Rotterdam noch in die Playoffs spielen würde. Nicht nur das deutliche Resultat aus dem Heimspiel spricht gegen die Mannschaft von Fabio Celestini, sondern auch die bisherigen Auftritte in dieser Saison. Nach vier Partien steht das Unentschieden in St. Gallen als bestes Resultat da.

Die spielerisch immer mal wieder überzeugenden Luzerner sind in der Defensive anfällig und in der Offensive zu wenig effizient. Das hat auch mit den Absenzen tun. Auch in Rotterdam muss der Cupsieger ohne Goalie Marius Müller und Stürmer Pascal Schürpf antreten. Zudem fehlen Tsiy Ndenge und Samuele Campo.

Den Baslern läuft es derweil perfekt. Sie haben ihre sechs Partien in dieser Saison gewonnen, zuletzt in der Meisterschaft gegen Sion (6:1) und Servette (5:1) mit Gala-Vorstellungen. Dazwischen zeigten sie auswärts gegen Ujpest Budapest ihren schlechtesten Match der letzten Wochen und gewannen dennoch mit 2:1. Trotz der guten Ausgangslage wird der FCB den Gegner nicht unterschätzen. Dafür bereiteten die Ungarn ihm im Hinspiel mit ihrer aggressiven Spielweise und den guten Kontern zu viele Probleme.

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. August 2021 04:05
aktualisiert: 12. August 2021 06:39