Deutschland

Bayern München folgt Leverkusen in den Cupfinal

11. Juni 2020, 05:45 Uhr
Robert Lewandowski (rechts/am Ball) schoss die Bayern mit seinem Tor in der 74. Minute gegen Eintracht Frankfurt in den Final
© KEYSTONE/EPA/KAI PFAFFENBACH / POOL
Nach Bayer Leverkusen qualifiziert sich auch Bayern München im deutschen Cup für den Final am 4. Juli im Berliner Olympiastadion. Das Team von Hansi Flick bezwingt Eintracht Frankfurt zuhause mit 2:1.

Die Bayern hätten aufgrund der Spieleinteile schon in der ersten Halbzeit den Sack zumachen müssen. Trotz klarem Chancenplus lagen die Münchner zur Pause des zweiten Cup-Halbfinals jedoch nur 1:0 vorne. Ivan Perisic hatte nach einer knappen Viertelstunde per Kopf getroffen.

Nach einer klaren Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel kam Eintracht Frankfurt durch den eingewechselten Danny Da Costa in der 69. Minute verdient zum Ausgleich. Doch nur fünf Minuten später rannte das Team des früheren YB-Meistertrainers Adi Hütter, das ohne die beiden Schweizer Djibril Sow (Ersatz) und Gelson Fernandes (verletzt) antrat, wieder einem Rückstand hinterher. Das Siegtor für den Titelverteidiger erzielte Robert Lewandowski.

24. Cupfinal-Teilnahme

Dank dem siebten Sieg im siebten Spiel nach der Corona-Pause zogen die Bayern in den 24. Cupfinal der Klubgeschichte ein und wahrten damit die Chance auf den Gewinn des Double. Im Optimalfall könnten sie bereits am Samstag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach den achten Meistertitel perfekt machen. Es wäre die 30. Meisterschale für den deutschen Rekordmeister. Den Pokal gewannen die Münchner bereits 19 Mal, womit sie Rekordsieger im K.o.-Wettbewerb sind. Leverkusen, das am Dienstag ebenfalls vor leeren Rängen den Viertligisten 1. FC Saarbrücken mit 3:0 ausgeschaltet hat, gewann einmal - im Jahr 1993.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Juni 2020 23:05
aktualisiert: 11. Juni 2020 05:45