Champions League

«Daran werde ich mich ein Leben lang erinnern»

11. Dezember 2019, 08:46 Uhr
"Daran werde ich mich ein Leben lang erinnern", betont Roman Bürki (Bildmitte)
© KEYSTONE/EPA/FRIEDEMANN VOGEL
Torhüter Roman Bürki und Barcelona sei Dank. Borussia Dortmund schafft es in der wohl schwersten Champions-League-Gruppe in die Achtelfinals.

Auch am Ende des Spektakels stand Roman Bürki im Mittelpunkt. Denn die Ovationen der Fans galten dem Dortmunder Goalie. Weil der 29-jährige Schweizer mit zahllosen Weltklasse-Paraden beim glücklichen 2:1 (1:1) über Slavia Prag den Weg in die Achtelfinals der Champions League geebnet hatte, liessen ihm seine Mitspieler auf dem Weg zur bebenden Südtribüne den Vortritt.

Der kurze Moment allein vor der «Gelben Wand» ging dem Matchwinner sichtlich nahe: «Das hat mich unheimlich berührt. Daran werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern.»

Neben Bürki trug auch der FC Barcelona zum Happy End bei. Obwohl die bereits vorher für die K.o.-Runde qualifizierten Katalanen im Gruppenfinale auf zahlreiche Stars wie Lionel Messi verzichtet hatten, leisteten sie mit dem 2:1 bei Inter Mailand die erhoffte Schützenhilfe.

Dank der Treffer von Jadon Sancho (10.) und Julian Brandt (61.) sowie der Glanztaten von Bürki kann sich der Revierklub über Zusatzeinnahmen in Höhe von über zehn Millionen Euro freuen. Als mögliche Gegner in den Achtelfinals kommen die Gruppensieger Paris Saint-Germain, Manchester City, Juventus, Liverpool oder Valencia infrage. Ausgelost wird die nächste Runde am kommenden Montag.

Dass Dortmund zum sechsten Mal in den vergangenen acht Jahren die Gruppenphase der Königsklasse überstand, machte alle Beteiligten stolz. Zudem dürfte der glückliche Sieg weiteren Schub für die restlichen drei Vorrunden-Spiele in der Bundesliga geben. «Wir haben eine Topgruppe in der Champions League überstanden und können nun selbstbewusst auftreten», sagte Matchwinner Bürki mit Bezug auf die nächste Partie am Samstag in Mainz.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Dezember 2019 08:25
aktualisiert: 11. Dezember 2019 08:46