Letztes Spiel

Das spricht für einen St.Galler Sieg gegen Zürich

14. Dezember 2019, 08:33 Uhr
Jubeln – das ist für Peter Zeidler zur Gewohnheit geworden. (Archivbild)
© Keystone/Gian Ehrenzeller
Nicht alle, aber einige Zahlen sprechen für St.Gallen und Zürich. Am Samstagabend treffen sich der Dritte und der Vierte der Super League zum Schlagermatch im ausverkauften St.Galler Stadion.

Wohl nicht viele hätten vor der Saison geglaubt, dass der FCSG und der FCZ über eine längere Phase des Herbsts die besten zwei Mannschaften der Schweizer Meisterschaft sein könnten. Aber jetzt ist es so. Zieht man die letzten sechs Runden heran, sind die Ostschweizer und die Zürcher mit je fünf Siegen und einer Niederlage erfolgreicher als die als erste Titelanwärter gehandelten YB und Basel. Das Hoch über der Ostschweiz hält sogar schon bedeutend länger an: neun Siege in den letzten elf Spielen bei je einem Unentschieden und einer Niederlage.

Hätte der FCZ nicht am letzten Wochenende ein bitteres 0:5 daheim gegen Aufsteiger Servette kassiert, wäre die Affiche vom Samstag sogar die eines echten Spitzenkampfs. Während ihres behäbigen Saisonstarts haben die Zürcher jedoch viele Punkte liegenlassen, sodass ihr Rückstand auf das Spitzentrio acht bis zehn Punkte beträgt.

Grenzenlose Euphorie

Rund um den FC Ostschweiz scheint die Euphorie selbst an meteorologisch frostigen Tagen grenzenlos zu sein. Für den letzten Match im Jubiläumsjahr 140 Jahre FC St.Gallen werden den Fans sinnigerweise Tickets für 18 Franken und 79 Rappen angeboten. Vor dem Spiel werden keine Tageskassen mehr geöffnet sein. Die Begeisterung über die Leistungen der blutjungen Mannschaft liess sich schon am letzten Heimspiel ablesen, als fast 15'000 kamen. Der Gegner hiess da Neuchâtel Xamax und nicht etwa Basel oder YB.

Spieler wollen bleiben

Nach dem heutigen Stand sind die Chancen gut, dass Trainer Peter Zeidler nach der kurzen Winterpause ab Ende Januar mit dem nahezu gleichen Kader wird weitermachen können. Wie Präsident Matthias Hüppi an der Medienkonferenz am Freitag sagte, haben noch keine ausländischen Klubs angeklopft, um Spieler aus dem erfolgreichen Ensemble loszueisen. Und die Spieler selbst seien alle willens, den Weg weiterzugehen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Dezember 2019 04:05
aktualisiert: 14. Dezember 2019 08:33