Super League

FC St.Gallen muss nach Genf: «Wir wollen ein intensives Spiel bestreiten»

· Online seit 02.03.2024, 11:55 Uhr
Am Samstag gastiert der FC St.Gallen auswärts bei Servette in Genf. Eine Reise, die es in sich hat. Die Genfer sind das Team der Stunde, spielen immer noch europäisch und haben gerade erst Meister YB gebodigt.

Quelle: FM1Today/Sven Lenzi

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Der Sieg des FC St.Gallen gegen Stade Lausanne-Ouchy war nicht schön, aber Balsam für die geschundene Espen-Seele. Die Grün-Weissen konnten nach fünf sieglosen Partien endlich wieder das Punktemaximum holen – und den Absturz in der Tabelle (vorerst) verhindern.

Es war ein Kampf und Krampf gegen den Aufsteiger, aber die St.Galler hatten endlich wieder das Matchglück auf ihrer Seite. Ein hartes Einsteigen von Witzig, der bereits verwarnt war, wurde nicht geahndet. Witzig blieb auf dem Feld – und avancierte dank des verwandelten Elfers zum Matchwinner. Zeidler betonte nach der Partie, wie wichtig der Sieg für die Moral sei.

«Die vielleicht beste Mannschaft»

Gegen Servette muss sich der FC St.Gallen deutlich steigern, wenn man Punkte aus der Romandie mitnehmen will. Die Genfer sind derzeit das Team der Stunde im Schweizer Fussball. Zeidler spricht von «der vielleicht besten Mannschaft der Schweiz».

Bei der Medienkonferenz am Freitag sagt er: «Wir fahren nicht nach Genf, um uns dort den Springbrunnen anzusehen – sondern weil wir im Stadion wirklich was machen und ein intensives Spiel bestreiten wollen.» Der Cheftrainer traut seinem Team «durchaus drei Punkte zu».

Die Grenats sind im Achtelfinale der Europa Confrence League, stehen nach dem Sieg gegen St.Gallen- und Luzern-Bezwinger Delémont im Cup-Halbfinal und sind in der Super League das einzige Team, das mit YB einigermassen mithalten kann. Zudem konnten die Espen in dieser Saison noch nie gegen Servette gewinnen. Ein Remis und eine Niederlage resultierten aus den beiden letzten Begegnungen.

Zahlreiche Ausfälle

Zudem dürfte die Personalsituation die Mission Auswärtssieg nicht einfacher machen. Sturmtalent Jovan Milošević fällt weiterhin mit einem Bänderriss aus. Auch Captain Görtler, sein Stellvertreter Jordi Quintillà und Angreifer Felix Mambimbi fehlen weiterhin. Hinzukommen die Langzeitverletzten Richard van der Venne und Betim Fazliji. Wieder mittun darf dafür der gegen Lausanne gesperrte Mattia Zanotti. Zeidler betont aber: «Die Ausfälle hindern uns nicht daran, mit einer starken Mannschaft anzutreten.»

Dennoch gibt es einen Lichtblick für die St.Galler. Seit Einführung der Super League spielte man 28 Mal gegeneinander – und die Bilanz spricht für den FCSG. 15 Siege und acht Unentschieden gab es, lediglich fünfmal unterlag man.

Die Partie gegen Servette kannst du am Samstag auf FM1Today im Liveticker mitverfolgen.

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veröffentlicht: 2. März 2024 11:55
aktualisiert: 2. März 2024 11:55
Quelle: FM1Today

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