Schweizer Nati

Für Yakin hatten die Resultate in den Tests nicht Priorität

29. März 2022, 21:33 Uhr
1:2 gegen England, 1:1 gegen Kosovo. Resultatmässig ist dem Schweizer Nationalteam der Start ins WM-Jahr nicht geglückt. Beunruhigt ist Trainer Murat Yakin deshalb nicht.
Lächeln trotz schlechter Ergebnisse: Für Murat Yakin hatten die Resultate in den Testspielen keine Priorität
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Sie hätten ein paar neue taktische und läuferische Elemente ausprobiert in diesen Spielen, so Yakin. «Deshalb müssen wir die Resultate nicht gross thematisieren. Die hatten nicht Priorität.» Gegen Kosovo nahm Yakin im Vergleich zum Spiel drei Tage zuvor in England neun Wechsel vor. «Einige, die sonst nicht so oft spielen, konnten Erfahrungen sammeln. Die Konstellation war ungewohnt, das muss man bei der Analyse berücksichtigen.»

Zu reden gab die frühe Auswechslung von Captain Granit Xhaka. Die Enttäuschung des Spielers konnte Yakin verstehen, «denn Granit möchte immer über 90 Minuten spielen». Aber Yakin erklärte auch: «Wir sind verantwortlich dafür, dass die Spieler geschützt werden. Granit hat mehr gespielt als die anderen in diesen zwei Partien.» Er sei froh um einen Spieler im Team, der Charakter und Temperament habe, so Yakin. «Ich habe zu ihm gesagt: Du weisst schon, dass du noch wichtigere Spiele hast in den nächsten Wochen.»

Apropos wichtigere Spiele: Ein Grund, weshalb es gegen Kosovo, die FIFA-Nummer 109, nicht zum Sieg gereicht hat, war für Yakin auch dieser: «Der Gegner war heute etwas motivierter.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 29. März 2022 21:33
aktualisiert: 29. März 2022 21:33
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