GC feuert Trainer Fink

René Rödiger, 4. März 2019, 17:55 Uhr
Thorsten Fink blieb bei GC glücklos
Thorsten Fink blieb bei GC glücklos
© Keystone
Die Grasshoppers reagieren auf die sportliche Krise: Der Rekordmeister trennt sich am Montag per sofort von Trainer Thorsten Fink und Sportchef Mathias Walther.

Die Trennung kommt nicht überraschend. Sie lag schon seit geraumer Zeit in der Luft. Am vorletzten Wochenende rettete Fink wohl seinen Kopf nur, weil sein Team in Thun 1:1 spielte. Am Samstag war von den zum Teil guten Eindrücken aus dem Spiel gegen Thun nichts mehr zu erkennen. Sang- und klanglos unterlagen die Zürcher daheim gegen Luzern mit 1:3. Seit dem letzten Sieg am 25. November (2:1 gegen St. Gallen) haben sie aus acht Partien nur diesen einen Punkt gegen Thun geholt.

Nun zog der ans Tabellenende der Super League gefallene Rekordmeister die Reissleine. Der erst im letzten April verpflichtete Fink muss genau so gehen wie Walther, der seit Mai 2017 im Amt war. Fink wurden die Resultate zum Verhängnis, Walther seine zwei personellen Fehlgriffe innerhalb kurzer Zeit. Sowohl Murat Yakin (August 2017 bis April 2018) als auch Fink (April 2018 bis März 2019) blieben weniger als ein Jahr im Amt.

Der Fokus von Präsident Stephan Anliker und CEO Manuel Huber liegt vorerst auf der Neubesetzung des Trainerpostens. Bis auf Weiteres werden Nachwuchschef Timo Jankowski und U21-Trainer Patrick Schnarwiler die Trainings der 1. Mannschaft leiten. Wer beim nächsten Spiel, am kommenden Samstag gegen die Young Boys, als Trainer oder Interimstrainer an der Seitenlinie stehen wird, ist noch offen, schreibt der Klub in seiner Mitteilung.

René Rödiger
Quelle: SDA
veröffentlicht: 4. März 2019 17:20
aktualisiert: 4. März 2019 17:55