Gelingt nun der Aufstieg?

Fabienne Engbers, 25. November 2017, 12:59 Uhr
Seit einem halben Jahr trainiert die Provinz mit der Grossstadt - zumindest im Frauenfussball. Der FC Staad hat sich mit dem FC St.Gallen zusammengeschlossen, damit die Ostschweizerinnen wieder aufsteigen können. Die Frauschaften sind mittlerweile miteinander warm geworden, reibungsfrei klappt es allerdings nicht.

«Natürlich war es zu Beginn nicht ganz einfach, aber die beiden Teams haben sich rasch angepasst. Vor allem die jungen Spielerinnen hatten kein Problem damit und haben sich untereinander rasch verstanden», sagt Jost Leuzinger, Sportchef der Frauen vom FC St.Gallen Staad.

Frauen mussten sich umgewöhnen

Aus den Frauenteams des FC St.Gallen (seit eineinhalb Jahren in der Nationalliga B) und des FC Staad (seit einem halben Jahr in der NLB) wurden diesen Sommer die besten Spielerinnen ausgewählt, um ein gemeinsames Team zu gründen, das wieder in die höchste Frauenliga aufsteigen soll.

Die Frauen beider Teams mussten sich in den letzten Monaten an neue Abläufe gewöhnen. «Die Trainings sind neu und auch die Mitspielerinnen», so Leuzinger. Die Spielerinnen sind auch nach der Hinrunde noch daran, sich an die neue Form zu gewöhnen.

Auch an die neuen Kolleginnen musste man sich erst gewöhnen. «Die Jungen sind schnell Freundinnen geworden. Die älteren Spielerinnen brauchten etwas länger, aber mittlerweile funktioniert alles ausgezeichnet.» Die jüngsten Spielerinnen der 1. Mannschaft sind 17 Jahre alt, die ältesten 32.

Potential für Aufstieg ist da

Die Frauen vom FC St.Gallen Staad stehen in der Nationalliga B zur Winterpause auf dem 2. Tabellenplatz. «Das Niveau in der NLB ist nicht allzu hoch. Mit den Qualitäten, die wir in unserem Team haben, sollten wir auf jeden Fall mithalten können», so Leuzinger.

Nach dem Zusammenschluss der beiden Clubs brauche man noch ein wenig Zeit, um sich zurechtzufinden. «Anfangs dachten wir, das könne ein paar Jahre dauern, doch wir sind bereits auf einem guten Weg, um um den Aufstieg mitreden zu können.» Das erklärte Ziel ist es, früher oder später die Rückkehr in die höchste Liga zu schaffen. «Wir werden in der Rückrunde von Beginn an konzentriert dabei sein.»

Jost Leuzinger war nach seiner Karriere als Profi-Fussballer in diversen Funktionen, in den letzten Jahren als Sportchef des FC Staad, tätig. Nun ist er Sportchef der FC St.Gallen Staad Frauen. (Bild: zVg)

Fabienne Engbers
Quelle: enf
veröffentlicht: 25. November 2017 12:59
aktualisiert: 25. November 2017 12:59
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