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Super League

Luzern nach 21 Minuten «nur» 0:2 zurück

22. August 2021, 20:28 Uhr
Nach vier Runden steht der FC Luzern weiterhin mit nur einem Punkt da. Die Leistung der Innerschweizer bei der 1:4-Niederlage in Genf gegen Servette ist miserabel.
Haufenweise kollektive Jubel bei den Servettiens.
© KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Mit grossen Erwartungen von aussen und von innen gestartet, muss der FC Luzern einen komplett missratenen Saisonstart gewärtigen. Den einzigen Punkt in den vier Spielen errangen die Innerschweizer mit dem Ausgleichstor zum 2:2 in St.Gallen tief in der Nachspielzeit.

So gross wie am Sonntag war die Enttäuschung für die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini allerdings in keinem anderen Match der noch jungen Saison, nicht einmal in den je mit 0:3 verlorenen Conference-League-Qualifikationsspielen gegen Feyenoord Rotterdam.

Die Luzerner lagen in Genf nach 21 Minuten schon 0:2 zurück. Erst 0:2, würde man besser sagen, denn es hätte ohne weiteres schon 0:4 oder 0:5 heissen können. Auch im Rest der ersten Halbzeit sah man nur die Mannschaft von Trainer Alain Geiger spielen.

Kann Luzerns Trainer Fabio Celestini ein bisschen Hoffnung aus Genf nach Hause nehmen, so vielleicht dank dem etwas besseren, wenngleich längst nicht guten Auftritt seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Aber auch hier skorten zuerst die Genfer, bevor Ibrahima Ndiaye das Ehrentor zum 1:4 erzielte. Passgeber Dimitri Oberlin und Torschütze Ronny Rodelin waren erst etwa eine halbe Minute im Spiel, als sie nach 69 Minuten gemeinsam das 4:0 herausspielten.

Die Symbolfigur des missratenen Luzerner Saisonstarts ist der renommierte Neuzugang Holger Badstuber. In Genf liess Celestini anfänglich Toni Domgjoni anstelle des Deutschen in der Innenverteidigung spielen. Aber das kam fast noch schlechter heraus. In der Pause wechselte Celestini zurück.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. August 2021 19:50
aktualisiert: 22. August 2021 20:28