EM-Qualifikation

«Mental, spielerisch und physisch überlegen»

16. Oktober 2019, 06:25 Uhr
Vladimir Petkovic ist zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge in Genf
Vladimir Petkovic ist zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge in Genf
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Vladimir Petkovic spricht seiner Mannschaft nach dem wertvollen 2:0-Erfolg über Irland in der EM-Qualifikation ein dickes Lob aus. Und gibt seiner Genugtuung gegenüber den Kritikern Ausdruck.

«Ich möchte meinen Spielern für die mentale, spielerische und physische Überlegenheit gratulieren», sagte der Schweizer Nationalcoach nach dem kapitalen Heimsieg in Genf zufrieden. Seine Mannschaft sei sehr präsent und entschlossen aufgetreten und habe sich von den schwierigen Platzverhältnissen nicht beirren lassen, lobte Petkovic. «Wir haben gezeigt, dass wir auch sehr gut kämpfen können.»

Seine Genugtuung darüber, die Kritiker zum Verstummen gebracht zu haben, hielt der Schweizer Nationalcoach nicht zurück. «Vor drei Tagen waren wir tot, jetzt leben wir wieder und feiern das. Die Spieler können mit vielen positiven Gefühlen zu ihren Klubs zurückkehren», sagte er im Wissen, dass sich die Ausgangslage der Schweiz dank dem 2:0 schlagartig zum Guten gewendet hat.

Der frühe Führungstreffer von Haris Seferovic nach einer Viertelstunde habe die Sache erleichtert, erklärte Petkovic weiter. «Der Treffer war eine kleine Erlösung. Er half uns, ruhig zu bleiben.» Auch von Ricardo Rodriguez' vergebenem Penalty habe sich die Mannschaft nicht verunsichern lassen. «Dass das zweite Tor dann noch fiel, war verdient.»

Die heikelste Phase habe sein Team zu Beginn der zweiten Halbzeit zu überstehen gehabt, als die Iren ihre Spielweise etwas anpassten. «Während 15 Minuten zogen wir uns zu weit zurück», stellte Petkovic fest. «Doch auch auf diese schwierige Situation reagierten wir gut, indem wir den Gegner wieder früher störten.»

Irlands Trainer Mick McCarthy sprach von einem «schwierigen Spiel. Unsere erste Halbzeit war schwach. Die zweite besser, aber nicht gut genug. Die Schweizer hatten meistens den Ball.» Es gelte, aus dem Spiel zu lernen, denn immerhin habe man noch eine Chance, sich zu qualifizieren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. Oktober 2019 00:20
aktualisiert: 16. Oktober 2019 06:25