Ronaldo macht sich rar

12. Dezember 2018, 17:13 Uhr
Wenn Cristiano Ronaldo Schweizer Boden betritt, strömen die Fans nach Bern. Doch der Superstar lässt sich nicht blicken. Dafür sorgen die Fans von Juventus Turin mit Pyros für Unruhen in der Hauptstadt.
Es ist ein aussichtsloses Unterfangen: einmal Cristiano Ronaldo aus nächster Nähe bewundern. Doch eigentlich ist die Gelegenheit so gut wie nie. Weil Juventus Turin am Mittwoch in der Champions League gegen die Berner Young Boys um den Gruppensieg kämpft, weilt der Weltstar seit Dienstagabend in Bern.

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«Will meine Lieblingsmannschaft sehen»

Schon bei der Landung versuchten über 600 Schaulustige, einen Blick auf den Weltstar zu erhaschen. Das gelang aber den wenigsten: «Ich bin mit meinem besten Kollegen hier. Aber heute hat man keine Chance, die Mannschaft sieht man nicht», sagt ein Fan. Auch ganz kleine Fans hoffen, einen Blick auf ihr Vorbild werfen zu können: «Ich möchte meine Lieblingsmannschaft ganz nahe sehen und auch das Flugzeug und den Car.» Doch diese Hoffnung bleibt unerfüllt.

Der gleiche Anblick am Mittwoch vor dem Hotel Bellevue, wo Juventus Turin untergebracht ist. Der Vorplatz ist hermetisch abgeriegelt und lässt keinen Blick auf «CR7» zu. Einzig bei der Ankunft winkte Ronaldo der Menge kurz zu. Ganz anders war es vor einigen Wochen, als Manchester United im Stade de Suisse spielte. Manchesters 100-Millionen-Mann Paul Pogba hatte im September vor dem Hotel Schweizerhof noch bereitwillig Unterschriften verteilt und sich für Selfies mit Fans zur Verfügung gestellt.

Fackeln und Schlachtgesänge

Die restlichen Fans scheint die Abwesenheit von Ronaldo nicht zu stören: Mit brennenden Fackeln und Schlachtgesängen bereiten sich Fans von Juventus Turin auf das Gastspiel ihrer Mannschaft in Bern vor. Die Polizei sichert die Szenerie ab. Absperrgitter sorgen dafür, dass der Strassenverkehr nicht behindert wird.

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Das Champions-League-Spiel YB gegen Juventus Turin gibt's ab 20.45 Uhr im Liveticker und -stream auf FM1Today.
Quelle: SDA/red.
veröffentlicht: 12. Dezember 2018 15:32
aktualisiert: 12. Dezember 2018 17:13