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Sforza wird neuer Trainer des FC Wil

Dumeni Casaulta, 1. April 2019, 15:51 Uhr
Ciriaco Sforza wird neuer Cheftrainer des FC Wil. Die Nati-Legende übernimmt von Konrad Fünfstück, der am Sonntag per sofort freigestellt wurde. Sforza unterschreibt einen Dreijahresvertrag.

«Wer mich kennt, der weiss, ich will offensiven Powerfussball spielen», sagt der 49-Jährige Ciriaco Sforza bei seiner Vorstellung. Für den Wohler ist der FC Wil die fünfte Station als Cheftrainer. Zuvor trainierte er den FC Luzern (2006 bis 2008), GC (2009 bis 2012), Wohlen (2014 bis 2015) und Thun (2015). Sforza will mit seiner Familie aus dem Aargau in die Ostschweiz ziehen. Was ihn reizt an der neuen Aufgabe? «Die Infrastruktur in Wil ist hervorragend. Ausserdem gibt es hier viele junge, hungrige Spieler, die in Junioren-Nationalmannschaften spielen, sei es in der Schweiz oder im Ausland. Diese Spieler will ich weiterbringen.»

79 Länderspiele bestritten

«Mit Ciriaco Sforza kommt einer der profiliertesten früheren Spitzenfussballer der Schweiz ins Bergholz. Als Spieler bestritt er 79 Länderspiele, er war Captain unserer Nationalmannschaft. Sforza holte zahlreiche Titel, unter anderem gewann er die Champions League und den Uefa-Cup mit dem FC Bayern München», schreibt der Verein zur Verpflichtung. Alle Stationen von Sforza (als Trainer und Spieler) gibt es in der Bildergalerie.

Daniel Hasler als Assistent

Als Assistent kommt der ehemalige Liechtensteiner Internationale Daniel Hasler. Der 44-Jährige unterschrieb für eine Saison. Auch er nimmt seine Arbeit per sofort auf. Für Daniel Hasler ist es eine Rückkehr an die frühere Wirkungsstätte. Zwischen 2000 und 2003 trug der Verteidiger 44 Mal das Trikot des FC Wil 1900, unter anderem in der Super League. Nach seiner aktiven Karriere war Hasler Co-Trainer der liechtensteinischen Nationalmannschaft, danach mehrere Jahre Assistent von Giorgio Contini beim FC Vaduz.

Der FC Wil hatte am Sonntag bekanntgegeben, dass Cheftrainer Konrad Frühstück und Assistenztrainer Marco Grimm per sofort freigestellt wurden. Dies nachdem bereits klar war, dass der im Sommer auslaufende Vertrag nicht verlängert worden wäre.

Dumeni Casaulta
Quelle: red.
veröffentlicht: 1. April 2019 14:53
aktualisiert: 1. April 2019 15:51