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Nationalteam

Vor WM-Quali: Yakin setzt auf Rückkehrer und gute Form

8. Oktober 2021, 19:43 Uhr
Der Schweizer Nationalcoach Murat Yakin will die unbequemen und defensiven Nordiren mit mehr Präsenz im Strafraum und mehr Kreativität im Offensivspiel diesmal in die Knie zwingen.
Murat Yakin ist vor dem Spiel gegen Nordirland zuversichtlich.
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Murat Yakin zeigte sich am Tag vor dem Spiel in der WM-Qualifikation gegen Nordirland in Genf zuversichtlich, dass sich eine Nullnummer wie vor einem Monat auswärts gegen den gleichen Gegner nicht wiederholt. «Das Problem in Nordirland waren nicht nur die Verletzten, sondern auch der fehlende Spielrhythmus. Jetzt sind die Spieler in Form. Sie haben in den Klubs auch Tore erzielt.»

Mehr Präsenz im Sechzehner als Rezept

Das Rezept für das zweite Duell gegen die zähen Briten? «Wir müssen den Ball schnell laufen lassen. Wir müssen mehr Präsenz zeigen im Strafraum, und es braucht mehr Kreativität.» Von Nordirland ist nicht zu erwarten, dass es die Schweizer taktisch überrascht. Yakin sprach von einem «sehr stark defensiv eingestellten Gegner».

Der Schweizer Nationaltrainer hofft dabei nicht bloss auf den Effekt der Rückkehr von Xherdan Shaqiri und Breel Embolo, sondern auch auf die wieder gefundene Form von Denis Zakaria. Dem 24-Jährigen von Borussia Mönchengladbach kommt im Mittelfeld in Abwesenheit von Captain Granit Xhaka eine entscheidende Rolle zu. «Er hat Dynamik, er hat Selbstvertrauen. Diesen Denis brauchen wir», so Yakin.

Die Qual der Wahl in der Offensive

Seit Donnerstag ist auch Ruben Vargas wieder im Training mit der Mannschaft. Der Offensivspieler von Augsburg war krank und verpasste deshalb den Beginn des Camps in der Westschweiz. Vorne hat Yakin nun die Qual der Wahl. Embolo, Shaqiri und Steven Zuber werden von Beginn weg spielen. Offen ist, ob Yakin einen vierten Offensivspieler bringt – etwa Renato Steffen, Christian Fassnacht oder Vargas. Oder ob er neben Zakaria und Remo Freuler eher auf einen dritten Mittelfeldspieler setzt. Kandidaten hier wären Djibril Sow oder Michel Aebischer.

Für das erste Länderspiel in Genf seit zwei Jahren hat der SFV bis am Freitagnachmittag 16'500 Tickets abgesetzt. Die Kapazität im Stade de Genève beträgt 22'000 Plätze.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. Oktober 2021 18:20
aktualisiert: 8. Oktober 2021 19:43