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Champions League

YB zwischen Enttäuschung und Stolz

24. November 2021, 05:40 Uhr
Auch nach dem Schlusspfiff waren die Young Boys noch im Wechselbad der Gefühle. Das 3:3 gegen Atalanta brachte viele Emotionen auf, aber nur einen wahrscheinlich nicht ausreichenden Punkt ein.
Silvan Hefti brachte YB mit dem 3:2 dem Sieg ganz nahe, Minuten später musste er sich über das 3:3 ärgern
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Es fiel Michel Aebischer schwer, das Spiel einzuordnen. Gegenüber «blue» sprach der Mittelfeldspieler zwar die Enttäuschung an nach dem spät kassierten 3:3, aber er hob vor allem das Positive hervor. «Wir haben nicht vieles falsch gemacht. Die Treffer von Atalanta fielen zu einfach. Aber wir haben auch dreimal getroffen gegen eine starke Defensive. Wir konnten mithalten, darauf können wir stolz sein.»

Auch Vincent Sierro, der Torschütze zum 2:2, war hin- und hergerissen zwischen Stolz und Enttäuschung. Er hielt fest, dass es viel Positives aus dem Spiel mitzunehmen gebe. Silvan Hefti, der Torschütze zum 3:2, sah das Minuten nach dem Schlusspfiff etwas anders. Mit markigen Worten meinte er sinngemäss, es ärgere ihn sehr, dass sie das 3:2 nicht über die Zeit gebracht hätten. «Wir hätten am Ende cleverer sein müssen.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 23. November 2021 23:40
aktualisiert: 24. November 2021 05:40