Higuain verlässt Milan, Piatek kommt als Ersatz

23. Januar 2019, 19:29 Uhr
Gonzalo Higuain war erst im letzten Sommer leihweise von Juventus Turin zu Milan gekommen. Widerwillig, wie er nur selten verbergen konnte
Gonzalo Higuain war erst im letzten Sommer leihweise von Juventus Turin zu Milan gekommen. Widerwillig, wie er nur selten verbergen konnte
© KEYSTONE/EPA ANSA/MATTEO BAZZI
Die Stürmer-Rochade rund um die AC Milan ist in trockenen Tüchern: Der Argentinier Gonzalo Higuain verlässt die Mailänder in Richtung Chelsea, als Ersatz kommt von Genoa der Pole Krzysztof Piatek. Gonzalo Higuain war erst im letzten Sommer leihweise von Juventus Turin zu Milan gekommen.

Widerwillig, wie er nur selten verbergen konnte. In Turin fand man für den 31-jährigen Argentinier keine Verwendung mehr, da der italienische Rekordmeister den Weltfussballer Cristiano Ronaldo verpflichtete hatte. Schon damals hätte Higuain lieber zu Chelsea wechseln wollen, wo sein einstiger Trainer bei Napoli, der Italiener Maurizio Sarri, tätig war und ist.

Das halbjährige Engagement von Higuain war für Milan kostspielig und verlief enttäuschend. Der Argentinier erzielte in der Serie A in 19 Spielen bloss sechs Tore. Das Finanzielle dazu: Die Leihgebühr an Juventus belief sich für sechs Monate auf neun Millionen Euro. Den gleichen Betrag bezahlte der siebenfache Champions-League-Sieger als üppigen Halbjahreslohn auch an Higuain. Den noch bis Ende Saison gültigen Leihvertrag gab Milan nun an Chelsea weiter. Die Engländer können Higuain im Sommer für 36 Millionen Euro definitiv von Juventus übernehmen.

Als Ersatz für Higuain holte Milan vom Liga-Konkurrenten Genoa für 35 Millionen Euro den Polen Krzysztof Piatek. Dieser hat seinen Marktwert in einer halben Serie-A-Saison beinahe verzehnfacht. Genoa hatte ihn im vergangenen Sommer für 4 Millionen Euro von Cracovia Krakau verpflichtet. In Italien fand sich der 23-Jährige auf Anhieb zurecht und schoss ungleich mehr Tore als Higuain. In 19 Runden erzielte Piatek 13 Treffer.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 23. Januar 2019 18:08
aktualisiert: 23. Januar 2019 19:29