EM-Qualifikation

Italien und Spanien mit sechstem Sieg in Folge

9. September 2019, 06:08 Uhr
Die Italiener Ciro Immobile (rechts) und Lorenzo Pellegrini nach dem Führungstor in Finnland
Die Italiener Ciro Immobile (rechts) und Lorenzo Pellegrini nach dem Führungstor in Finnland
© KEYSTONE/EPA COMPIC/MAURI RATILAINEN
Liechtenstein überrascht in Griechenland, Spanien und Italien setzen ihre Siegesserie fort.

Im Juni 2015 spielte Liechtenstein gegen Moldawien zuhause 1:1. Seither gab es in 19 Spielen einer WM- oder EM-Qualifikation 19 Niederlagen. Im vergangenen Jahr schlossen die Liechtensteiner in der Division D der Nations League das Pensum als Letzte ab - hinter Gibraltar beispielsweise.

Doch auswärts gegen Griechenland, der zuletzt tief gefallene Europameister von 2004, gab es wieder einen der seltenen Achtungserfolge. Dennis Salanovic, der Stürmer des FC Thun, schaffte in Athen fünf Minuten vor dem Ende das 1:1. Auf dem letzten Platz der Gruppe J liegt Liechtenstein trotzdem noch immer. Doch die eigentlichen Verlierer dieser Poule sind Bosnien-Herzegowina und eben Griechenland. Die Bosnier haben nach dem 2:4 in Armenien drei von sechs Spielen verloren, und die Griechen habe nur eines von sechs Spielen gewonnen. Deshalb dürfte in dieser Gruppe einer der Aussenseiter Finnland oder Armenien die direkte Qualifikation schaffen.

Leader bleibt ungefährdet Italien, das alle Spiele gewann. Die Mannschaft von Roberto Mancini kam in Finnland zu einem verdienten, am Ende aber auch etwas glückhaften 2:1-Sieg. Erst ein streng gepfiffener Handspenalty sicherte den Italienern elf Minuten vor dem Ende den Erfolg. Chelsea-Regisseur Jorginho traf zum 2:1. Mit sechs Siegen in Folge ist Italien noch nie in eine Qualifikation gestartet.

Ebenso makellos marschiert Spanien durch die Qualifikation. In Gijon schossen die Doppeltorschützen Rodrigo und Paco Alcacer die Treffer zum 4:0 gegen die Färöer. Hinter den Spaniern gibt es in der Gruppe F einen Dreikampf zwischen Schweden (1:1 gegen Norwegen), Rumänien und Norwegen um den 2. Platz.

Ranglisten und Telegramme:

Gruppe F:

Spanien - Färöer 4:0 (1:0). - Gijon. - Tore: 13. Rodrigo 1:0. 50. Rodrigo 2:0. 90. Alcacer 3:0. 93. Alcacer 4:0.

Spanien: De Gea; Carvajal, Ramos (84. Nuñez), Hermoso, Gaya; Alcantara, Rodri, Parejo; Suso (68. Sarabia), Rodrigo, Oyarzabal (61. Alcacer).

Schweden - Norwegen 1:1 (0:1). - Solna. - Tore: 45. Johansen 0:1. 60. Forsberg 1:1.

Rumänien - Malta 1:0 (0:0). - Ploiesti. - Tor: 47. Puscas 1:0.

1. Spanien 6/18 (17:3). 2. Schweden 6/11 (13:8). 3. Rumänien 6/10 (13:7). 4. Norwegen 6/9 (11:8). 5. Malta 6/3 (2:13). 6. Färöer 6/0 (3:20).

Gruppe J:

Finnland - Italien 1:2 (0:0). - Tampere. - Tore: 59. Immobile 0:1. 72. Pukki (Foulpenalty) 1:1. 79. Jorginho (Handspenalty) 1:2.

Italien: Donnarumma; Izzo, Bonucci, Acerbi, Emerson (8. Florenzi); Barella, Jorginho, Sensi; Chiesa (73. Bernardeschi), Immobile (76. Belotti), Pellegrini.

Armenien - Bosnien-Herzegowina 4:2 (1:1). - Jerewan. - Tore: 3. Mchitarjan 1:0. 13. Dzeko 1:1. 66. Mchitarjan 2:1. 70. Gojak 2:2. 77. Hambardsumjan 3:2. 95. Loncar (Eigentor) 4:2.

Griechenland - Liechtenstein 1:1 (1:0). - Athen. - Tore: 33. Masouras 1:0. 85. Salanovic 1:1.

Liechtenstein: Benjamin Büchel; Rechsteiner (82. Hofer), Malin, Kaufmann, Göppel; Martin Büchel; Meier (64. Brändle), Hasler, Wieser, Salanovic; Gubser (56. Yildiz).

1. Italien 6/18 (18:3). 2. Finnland 6/12 (8:4). 3. Armenien 6/9 (12:11). 4. Bosnien-Herzegowina 6/7 (12:11). 5. Griechenland 6/5 (7:10). 6. Liechtenstein 6/1 (1:19).

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. September 2019 23:10
aktualisiert: 9. September 2019 06:08