Krise von Wacker Thun geht weiter

6. März 2019, 22:39 Uhr
Wacker Thuns Trainer Martin Rubin konnte zufrieden sein
Wacker Thuns Trainer Martin Rubin konnte zufrieden sein
© KEYSTONE/NICK SOLAND
Die Negativserie von Titelverteidiger Wacker Thun in der NLA-Finalrunde hält an. Die Berner Oberländer verlieren das Derby gegen den BSV Bern 27:28

Es war für Wacker die fünfte Niederlage in Serie, wobei sie viermal zu Hause in der Lachenhalle verloren. Das ist mehr als ungewöhnlich für die normalerweise heimstarken Thuner.

Den entscheidenden Treffer für die Gäste erzielte Simon Getzmann nach Spielschluss per Penalty. Es war für den rechten Flügel das zehnte Tor der Partie. Sieben Sekunden vor dem Ende hatte Nicolas Raemy für Wacker ausgeglichen. Zuvor hatten die Thuner lange wie der Sieger ausgesehen. Zur Pause führten sie 14:9, in der 46. Minute lagen sie immerhin noch mit vier Treffern (21:17) vorne. Wacker hat in diesem Jahr erst einen Erstkampf gewonnen - auswärts gegen den BSV Bern (30:27).

Pfadi Winterthur ist nach einer spektakulären Wende im Heimspiel gegen St. Otmar St. Gallen weiterhin Leader. In der 43. Minute lagen die Gastgeber noch 21:26 hinten. Nach dem 24:28 (47.) gestanden sie den St. Gallern aber nur noch drei Tore zu und siegten 34:31. Pfadis Goalie Matias Schulz gelangen nach dem 21:26 nicht weniger als acht Paraden (total 12).

Die Winterthurer führen die Tabelle nach dem vierten Sieg in Folge weiterhin einen Punkt vor den Kadetten an. Die Schaffhauser liessen Suhr Aarau keine Chance und gewannen 30:24. Damit wahrten sie die weisse Weste vor heimischem Publikum in der laufenden Saison.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 6. März 2019 22:10
aktualisiert: 6. März 2019 22:39