Lüthi in Mugello früh out

3. Juni 2018, 15:50 Uhr
Tom Lüthis Rennen in Mugello war bereits in der dritten Runde zu Ende
Tom Lüthis Rennen in Mugello war bereits in der dritten Runde zu Ende
© KEYSTONE/EPA ANSA/CLAUDIO GIOVANNINI
Für Tom Lüthi ist der Grand Prix von Italien in Mugello bereits früh zu Ende. Der 31-jährige Emmentaler stürzt bereits in der dritten Runde und scheidet aus. Lüthi lag zum Zeitpunkt seines Ausfalls auf Position 19.

Damit wird der Berner auch in seinem sechsten MotoGP-Rennen nicht in die Punkteränge fahren. Für Lüthi ist es der zweite Ausfall nach demjenigen in Jerez.

Einen totalen italienischen Triumph verhinderte der fünffache Weltmeister Jorge Lorenzo. Der Spanier feierte seinen ersten Sieg seit November 2016. Er setzte sich vor Andrea Dovizioso und Valentino Rossi durch. Immerhin kam die italienische Marke Ducati mit Lorenzo/Dovizioso zu einem Doppelsieg. WM-Leader Marc Marquez stürzte. Der Spanier konnte zwar weiterfahren, verpasste als 16. aber die WM-Punkte. Dennoch bleibt Marquez Leader der «Königsklasse».

Dominique Aegerter schaffte es auch in seinem vierten Saisonrennen in die Punkte. Obwohl der Oberaargauer erst vor fünf Wochen am Becken operiert wurde, beendete er das Moto2-Rennen im 12. Rang.

Der 27-jährige Schweizer hatte für Mugello vom Rennarzt die Starterlaubnis erhalten. Davor hatte er aufgrund des Eingriffs am Becken die WM-Rennen in Jerez und Le Mans verpasst. Mangels Fahrpraxis missriet das Qualifying in der Toskana komplett. Aegerter musste von Position 26 aus so weit hinten starten wie zuletzt vor knapp sieben Jahren.

Trotz starker Schmerzen biss sich Aegerter über die Renndistanz von rund 110 Kilometern durch und sicherte sich als Zwölfter vier WM-Punkte. Damit belegt er in der WM-Wertung mit 20 Zählern den 11. Rang.

Den Sieg sicherte sich Miguel Oliveira. Der 23-jährige Portugiese fuhr von Startplatz 11 aus zum ersten Saisonsieg, vor dem Italiener Lorenzo Baldassarri und dem Spanier Joan Mir. Die WM-Führung behält der Italiener Francesco Bagnaia, der in Mugello Vierter wurde.

Ein Feldhase suchte sich den wohl dümmsten Moment aus, um die Strecke beim Grand Prix von Italien zu überqueren. Nur ganz knapp sprintete das Tier am Vorderrad des späteren Moto3-Siegers Jorge Martin vorbei.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 3. Juni 2018 13:40
aktualisiert: 3. Juni 2018 15:50