Lugano bleibt an Fribourg dran

9. Februar 2019, 06:55 Uhr
Jani Lajunen sitzt dem Zuger Santeri Alatalo im Nacken
Jani Lajunen sitzt dem Zuger Santeri Alatalo im Nacken
© KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI
Der HC Lugano bleibt in Tuchfühlung mit den Playoff-Rängen. Die Tessiner setzen sich gegen den Tabellenzweiten und Cupsieger Zug mit 3:0 durch und bleiben am Tabellenachten Fribourg dran.

Luganos Goalie Elvis Merzlikins feierte mit 30 Paraden seinen vierten Shutout in der laufenden Meisterschaft. Lugano verdiente sich den Sieg, da es den grösseren läuferischen Aufwand betrieb.

Ein Doppelschlag innerhalb von 82 Sekunden von Jani Lajunen und Maxim Lapierre (58./ins leere Tor) stellte den Erfolg der Tessiner sicher. Das Siegtor zum 1:0 hatte Captain Alessandro Bertaggia zur Spielmitte erzielt. Vorausgegangen war bei Zug ein fahrlässiger Scheibenverlust des Kanadiers David McIntyre an der eigenen blauen Linie.

Zug kassierte damit die vierte Niederlage aus den letzten fünf Meisterschaftsspielen. Ohne Skorerpunkt blieb bei Zug unter anderen Reto Suri, der gegen seinen künftigen Arbeitgeber sein 600. Spiel in der höchsten Spielklasse bestritt.

Lugano - Zug 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

6147 Zuschauer. - SR Stricker/Fonselius, Castelli/Fuchs. - Tore: 30. Bertaggia (Klasen, Jörg) 1:0. 57. Lajunen 2:0. 58. Lapierre 3:0 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Schlumpf) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Martschini.

Lugano: Merzlikins; Chorney, Loeffel; Ulmer, Vauclair; Elia, Chiesa; Jecker; Klasen, Lajunen, Bürgler; Hofmann, Lapierre, Fazzini; Bertaggia, Morini, Jörg; Ronchetti, Romanenghi, Haussener.

Zug: Aeschlimann; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Morant; Zgraggen, Stadler; Thiry; Flynn, Roe, Everberg; Simion, McIntyre, Martschini; Lammer, Albrecht, Suri; Leuenberger, Senteler, Zehnder; Schnyder.

Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Reuille, Sannitz, Vedova, Walker und Wellinger (alle verletzt) sowie Haapala (überzähliger Ausländer), Zug ohne Klingberg, Zryd, Stephan, Volejnicek (alle verletzt), Widerström (überzähliger Ausländer). - Pfosten: 4. Roe. - 58. Timeout Zug, von 56:57 bis 57:35 ohne Goalie.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 8. Februar 2019 22:23
aktualisiert: 9. Februar 2019 06:55