Bob

Medaillen für Schweizer ausser Reichweite

13. Februar 2021, 18:28 Uhr
Auf Kurs Richtung Top 8: Martina Fontanive belegt nach zwei von vier Durchgängen der ersten Monobob-WM den 7. Platz
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Die Medaillenränge liegen für die Schweizerinnen bei der WM-Premiere im Monobob bei Halbzeit wie erwartet ausser Reichweite.

Nach zwei Durchgängen ist Martina Fontanive aber auf Kurs zum angestrebten Top-8-Platz, der die halbe Olympia-Qualifikation bedeuten würde.

Auf der anspruchsvollen Bahn in Altenberg belegt die 34-jährige Zürcherin mit einer knappen Sekunde Rückstand auf die drittplatzierte Laura Nolte den 7. Rang. Enttäuschend ist mit dem 12. Zwischenrang das Abschneiden der jungen Melanie Hasler.

Vor den letzten beiden Läufen am Sonntag führt die Deutsche Stephanie Schneider mit dem minimalen Vorsprung von vier Hundertstelsekunden auf die amerikanische Topfavoritin und Zweierbob-Weltmeisterin Kaillie Humphries.

Vogt Zehnter, Friedli gestürzt

Auch bei den Männern lief es im Viererbob aus Schweizer Sicht nicht optimal. Der Junioren-Weltmeister Michael Vogt belegt mit seinem Team nach dem ersten Tag den 10. Rang. Sein Rückstand auf den Bronze-Platz beträgt bereits 69 Hundertstel. Noch schlechter erging es seinem Landsmann Simon Friedli. Der Solothurner lag nach dem ersten Durchgang im 9. Rang - und dann am Boden des anspruchsvollen Eiskanals im Erzgebirge. Friedli stürzte Ausgang der Kurve 15, doch blieben er und seine drei Anschieber dem ersten Anschein nach unverletzt.

Wie erwartet ist Francesco Friedrich auf bestem Weg zu seinem elften WM-Titel. Der Lokalmatador aus Sachsen führt 38 Hundertstel vor dem Österreicher Benjamin Maier.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Februar 2021 18:25
aktualisiert: 13. Februar 2021 18:28