Pouliots Ablenker zum Sieg

22. September 2018, 22:43 Uhr
Das bessere Ende für sich: Biels Robbie Earl bedrängt Lausanne-Goalie Sandro Zurkirchen
Das bessere Ende für sich: Biels Robbie Earl bedrängt Lausanne-Goalie Sandro Zurkirchen
© KEYSTONE/PPR/VALENTIN FLAURAUD
Im Duell der ambitionierten Lausanne und Biel behalten die Gäste dank einer Steigerung im letzten Drittel die Oberhand. 4:1 setzen sich die Seeländer nach einem 0:1-Rückstand durch. Marc-Antoine Pouliot sorgte in der 52. Minute für die Entscheidung.

Der kanadische Stürmer des EHCB lenkte einen Weitschuss von Kevin Fey zum 2:1 ab. Auf den Treffer gelang Lausanne keine Reaktion mehr. Im Gegenteil: Mike Künzle und Jan Neuenschwander sorgten in der letzten Minute mit ihren Schüssen ins leere Tor für einen am Schluss komfortablen Sieg.

Beide Mannschaften planen in dieser Saison einen Schritt nach vorne, beide Mannschaften hatten ihre Startspiele am Freitag klar gewonnen und beide Mannschaften knüpften im Direktduell im ausverkauften Lausanner Provisorium an die guten Leistungen des Vortages an.

Zu Beginn lagen die Vorteile eher bei Lausanne - auch dank Joël Vermin. Der Stürmer, der bereits beim 5:1 in Freiburg zweimal getroffen hatte, entwischte in Unterzahl und brachte sein Team mit einem Shorthander in Führung. Neuzuzug Damien Riat glich im zweiten Abschnitt mit seinem ersten Treffer für Biel aus und leitete damit die Wende ein.

Lausanne hatte zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal die Chance zur Führung, als es 95 Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnte. Die Waadtländer verpassten diese Chance und Biel übernahm fortan immer mehr das Kommando. Auch Goalie Jonas Hiller, der in 120 Minuten erst einen Gegentreffer einstecken musste, trug viel zum Bieler Sieg bei.

Lausanne - Biel 1:4 (1:0, 0:1, 0:3)

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Ströbel, Fuchs/Wolf. - Tore: 13. Vermin (Ausschluss Herren!) 1:0. 27. Riat (Earl) 1:1. 52. Pouliot (Fey) 1:2. 60. (59:24) Künzle 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:59) Neuenschwander (Moser) 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Genazzi) gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Vermin; Earl.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Grossmann; Genazzi, Lindbohm; Nodari, Frick; Trutmann, Borlat; Kenins, Jeffrey, Herren; Vermin, Mitchell, Bertschy; Antonietti, Froidevaux, Zangger; Traber, In-Albon, Leone.

Biel: Hiller; Egli, Salmela; Fey, Dufner; Moser, Maurer; Sataric, Hügli; Tschantré, Pouliot, Rajala; Brunner, Fuchs, Earl; Riat, Diem, Künzle; Schmutz, Neuenschwander, Lüthi.

Bemerkungen: Lausanne komplett, Biel ohne Forster, Kreis (beide verletzt) und Pedretti (gesperrt). Lausanne ab 58:48 ohne Torhüter. Timeout Lausanne (59:24).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 22. September 2018 22:30
aktualisiert: 22. September 2018 22:43