Rapperswil-Jona Lakers bestätigen Break

25. März 2017, 07:16 Uhr
Siegtreffer in Unterzahl: Rapperswil-Jonas Michael Hügli (Nummer 61) setzt zum Jubel an
Siegtreffer in Unterzahl: Rapperswil-Jonas Michael Hügli (Nummer 61) setzt zum Jubel an
© KEYSTONE/WALTER BIERI
Die Rapperswil-Jona Lakers bestätigen im Playoff-Final der NLB das Break. Die St.Galler setzen sich gegen Qualifikationssieger Langenthal nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 durch.

Es war für Langenthal eine mehr als ärgerliche Niederlage. Kurz nachdem Vincenzo Küng die Oberaargauer in der 26. Minute 2:0 in Führung gebracht hatte, konnten die Gäste während zwei Minuten mit einem Mann mehr spielen. Doch anstatt mit dem 3:0 für die Vorentscheidung zu sorgen, brachte Jared Aulin die Lakers mit einem Shorthander zurück ins Spiel. Dem nicht genug erzielten die Rapperswiler auch den Siegtreffer zum 3:2 (48.) in Unterzahl. Diesmal war Michael Hügli nach starker Vorarbeit von Rajan Sataric erfolgreich.

Nach dem 2:3 besassen die Langenthaler noch eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Ausgleich, als sie während 46 Sekunden mit fünf gegen drei Feldspielern agieren konnten. Doch scheiterte Stefan Tschannen in der 55. Minute aus bester Position am erneut glänzend aufgelegten Rapperswiler Keeper Melvin Nyffeler. Im zweiten Drittel hatten die Oberaargauer während einer fünfminütigen Überzahl bloss zwei Torschüsse zu Stande gebracht.

Der Erfolg der Lakers vor der Saison-Rekordkulisse von 4563 Zuschauern war aber keineswegs gestohlen. Die St. Galler zeigten kämpferisch eine tadellose Leistung und siegten erstmals in den laufenden Playoffs nach einem Rückstand. Allerdings war es im elften Spiel erst das dritte Mal, dass sie hinten lagen.

Es wird nun interessant zu sehen sein, wie Langenthal am Sonntag auf diesen Nackenschlag reagieren wird. Die Absenz von Topskorer Jeff Campbell, für den die Saison wegen einer Knieverletzung zu Ende ist, machte sich insbesondere in den zahlreichen Powerplays bemerkbar.

Die Lakers, die 2015 aus der NLA abgestiegen waren, führen nun in der Finalserie mit 2:0 Siegen. Für den NLB-Meistertitel und die Qualifikation für die Ligaqualifikation gegen Ambri-Piotta oder Fribourg-Gottéron - die Romands führen ebenfalls mit 2:0 Siegen - fehlen den St. Gallern damit noch zwei Erfolge

Quelle: SDA
veröffentlicht: 24. März 2017 22:13
aktualisiert: 25. März 2017 07:16