Eishockey

Servette erstmals mit drei Siegen in Serie in dieser Saison

9. Dezember 2021, 22:22 Uhr
Genève-Servette gewinnt erstmals in dieser Saison drei Partien in Folge. Die Genfer besiegen die ZSC Lions zu Hause 3:1.
Die Genfer Spieler haben aktuell gut lachen
© KEYSTONE/POSTFINANCE/MARTIAL TREZZINI

Servette gehört bislang zu den grössten Enttäuschungen der laufenden Meisterschaft. Im Frühjahr noch Finalist droht den Genfern gar das Verpassen der Playoff-Achtelfinals. Am 10. November zogen die Verantwortlichen die Reissleine und ersetzten Trainer Patrick Emond durch dessen Assistenten Jan Cadieux. Dieser führte Servette im siebenten Spiel zum fünften Sieg, womit die Genfer als Zehnter erstmals seit dem 1. Oktober wieder über dem zweiten Strich klassiert sind. Zum Vergleich: In den 23 Partien unter Emond gewann Servette siebenmal.

Gegen den ZSC stellte Valtteri Filppula in der 48. Minute nach einem Fehlpass des Zürcher Verteidigers Christian Marti mit dem 3:1 den Zweitore-Vorsprung wieder her. Henrik Tömmernes hatte das Heimteam in der 16. Minute in Führung gebracht, in der 23. Minute erhöhte Daniel Winnik mit einem Ablenker nach nur vier Sekunden im dritten Powerplay der Genfer diesem Abend auf 2:0. Für die Lions traf einzig Justin Sigrist (26.), der zuvor 15 Spiele in Folge kein Tor erzielt hatte.

Der Sieg der Gastgeber ging absolut in Ordnung, Servette war über die gesamte Partie gesehen die bessere Mannschaft. Derweil verlor der ZSC, der die ersten beiden Saisonduelle gegen die Genfer zu Hause für sich entschieden hatte, auch das zweite Spiel in dieser Woche nach dem 5:6 am Dienstag bei den Rapperswil-Jona Lakers. Immerhin bleibt den Zürchern eine lange Heimreise erspart, da sie am Freitag in Lausanne spielen.

Telegramm:

Genève-Servette - ZSC Lions 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

4456 Zuschauer. - SR Tscherrig/Hungerbühler, Altmann/Gnemmi. - Tore: 16. Tömmernes (Winnik, Jooris) 1:0. 23. Winnik (Tömmernes, Karrer/Powerplaytor) 2:0. 26. Sigrist (Noreau, Andrighetto) 2:1. 48. Filppula (Winnik) 3:1. - Strafen: keine gegen Genève-Servette, 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Malgin.

Genève-Servette: Zurkirchen; Karrer, Tömmernes; Völlmin, Le Coultre; Jacquemet, Maurer; Chanton, Smons; Jooris, Filppula, Winnik; Moy, Richard, Antonietti; Cavalleri, Smirnovs, Vermin; Riat, Berthon, Vouillamoz.

ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Noreau, Marti; Guebey, Trutmann; Aeschlimann, Noah Meier; Hollenstein, Malgin, Andrighetto; Azevedo, Krüger, Quenneville; Chris Baltisberger, Sigrist, Backman; Sopa, Schäppi, Diem.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Charlin, Descloux, Mercier, Miranda, Patry, Pouliot, Rod, Nauris Sejejs, Tanner und Vatanen (alle verletzt), ZSC Lions ohne Phil Baltisberger, Bodenmann, Flüeler, Morant, Pedretti, Riedi und Roe (alle verletzt). ZSC Lions von 58:00 bis 59:07 und ab 59:32 ohne Torhüter.

Rangliste:

1. Fribourg-Gottéron 29/60 (96:73). 2. Rapperswil-Jona Lakers 31/58 (99:81). 3. Zug 28/57 (95:65). 4. Davos 28/57 (90:64). 5. Biel 30/52 (88:76). 6. ZSC Lions 29/47 (90:81). 7. Lausanne 28/40 (78:77). 8. Bern 28/39 (82:79). 9. Lugano 29/38 (80:88). 10. Genève-Servette 30/38 (74:92). 11. Ambri-Piotta 31/36 (76:87). 12. SCL Tigers 30/30 (93:107). 13. Ajoie 29/18 (53:124).

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. Dezember 2021 22:22
aktualisiert: 9. Dezember 2021 22:22
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