Shiffrin und Vlhova ex-aequo Erste in Maribor - Holdener Vierte

1. Februar 2019, 14:30 Uhr
Petra Vlhova (links) und Mikaela Shiffrin gewinnen zeitgleich den Riesenslalom in Maribor, Ragnhild Mowinckel (rechts) wird Dritte
Petra Vlhova (links) und Mikaela Shiffrin gewinnen zeitgleich den Riesenslalom in Maribor, Ragnhild Mowinckel (rechts) wird Dritte
© KEYSTONE/AP/GABRIELE FACCIOTTI
Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova gewinnen zeitgleich den Weltcup-Riesenslalom im slowenischen Maribor. Wendy Holdener punktet als einzige Schweizerin und wird dank fulminantem zweiten Lauf Vierte.

Mikaela Shiffrin ist auch unmittelbar vor Beginn der Weltmeisterschaften in Are (ab Montag) nicht zu stoppen. Die 23-jährige Amerikanerin gewann den Riesenslalom in Maribor und feierte ihren 55. Weltcupsieg, den bereits elften in diesem Winter. In der Disziplinenwertung führt Shiffrin nach sechs von acht Saisonrennen deutlich vor Tessa Worley (455:374 Punkte). Die Französin fiel im zweiten Lauf nach einem grossen Fehler noch um sechs Positionen in den 9. Rang zurück.

Ex-aequo-Siegerin wurde Petra Vlhova (8. Weltcupsieg). Die Slowakin sicherte sich dank Laufbestzeit an Nachmittag ihren zweiten Riesenslalom-Sieg des Winters nach Semmering.

Wendy Holdener egalisierte ihre bislang beste Karriere-Platzierung im Riesenslalom. Vor 13 Monaten war sie in Kranjska Gora und damit ebenfalls in Slowenien auch schon Vierte geworden. Die Schwyzerin, nach dem ersten Lauf erst Neunte, zeigte auf dem stark vereisten Hang in Maribor am Nachmittag eine Top-Leistung und verbesserte sich dank zweitbester Laufzeit noch um fünf Positionen.

Zur drittklassierten Norwegerin Ragnhild Mowinckel fehlten ihr 0,36 Sekunden. Holdeners beste Platzierungen bislang in dieser Saison im Riesenslalom waren die Ränge 6 (Killington), 7 (Sölden) und 9 (Kronplatz).

Andrea Ellenberger hatte beim letzten Riesenslalom in Kronplatz mit dem 11. Platz überrascht, was ihr das WM-Ticket einbrachte. In Maribor verlor die 25-jährige Nidwaldnerin aus Hergiswil am Morgen fast vier Sekunden, was ihr als 30. so eben noch für die Final-Teilnahme ausreichte. Im zweiten Lauf jedoch schied Ellenberger aus.

Simone Wild nutzte ihre letzte Chance für die WM-Teilnahme wohl nicht. Die Zürcherin schied im ersten Durchgang noch vor der ersten Zwischenzeit aus. Jasmina Suter (52.) und Aline Danioth (53.) verpassten die Qualifikation für die Top 30 deutlich.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 1. Februar 2019 10:46
aktualisiert: 1. Februar 2019 14:30