Kein Glück

Schweizer Skispringer müssen mit Platz 8 vorliebnehmen

14. Februar 2022, 14:41 Uhr
Die Schweizer Skispringer schliessen den Team-Wettkampf von der Grossschanze nach einer bescheidenen Leistung im 8. Rang ab. Gold gewinnt etwas überraschend Österreich.
Killian Peier kommt bei seinem letzten Wettkampf an den Spielen in Peking nicht an seine Top-Leistungen heran.
© KEYSTONE/EPA/JEON HEON-KYUN

In der Regel sind Simon Ammann und Co. in diesem Wettkampf-Format hinter den Top-6-Nationen klassiert. Nun zog ein weiterer Konkurrent an der Schweiz, die mangels Infrastruktur mit Nachwuchssorgen kämpft, vorbei. Die im Team ROC vereinten Russen hielten die Schweiz während des ganzen Wettkampfs in Schach.

Vom helvetischen Quartett brillierte keiner. Immerhin konnte sich die Schweiz dank Dominik Peter überhaupt ein Diplom sichern. Denn der junge Zürcher bestritt die Spiele, obwohl sein Knie schmerzt. Er bricht nun die Saison ab und wird sich am Meniskus operieren lassen.

Peter, Gregor Deschwanden, Simon Ammann und Killian Peier kämpften bei minus 23 Grad und Rückenwind wie alle anderen Konkurrenten gegen widrige Bedingungen. Aber keiner der Schweizer zeigte einen Exploit. Dieser wäre notwendig gewesen, um die in der Endabrechnung 8,5 m Rückstand auf die Russen wett zu machen.

Bei Halbzeit waren mit Österreich, Slowenien, Deutschland, Norwegen, Japan und Polen noch alle grossen Nationen für den Sieg in Frage gekommen. Die Entscheidung fiel erst mit den letzten Springern. Der Österreicher Manuel Fettner setzte sich im Duell gegen den Slowenen Peter Prevc durch. Im Kampf um Bronze fing Deutschland die Norweger noch um 0,8 Punkte ab.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. Februar 2022 14:46
aktualisiert: 14. Februar 2022 14:46
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