Schweiz liegt gegen Russland zurück

1. Februar 2019, 17:23 Uhr
Henri Laaksonen spielte lange Zeit sehr gut und stand am Ende doch mit leeren Händen da
Henri Laaksonen spielte lange Zeit sehr gut und stand am Ende doch mit leeren Händen da
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Henri Laaksonen verliert das erste Einzel in der Davis-Cup-Erstrundenpartie gegen Russland in Biel. Die Nummer 142 der Welt unterliegt Daniil Medwedew 6:7 (8:10), 7:6 (8:6), 2:6.

Laaksonen spielte gegen Medwedew (ATP 16) als klarer Aussenseiter zwei Sätze lang stark auf. Der 26-Jährige war fast zwei Stunden lang der bessere Spieler. Er dominierte die Ballwechsel oft, machte viel Druck und leistete sich dabei wenig Fehler. Der Lohn war der Gewinn des zweiten Satzes, nachdem er im Tiebreak einen Matchball abgewehrt hatte.

Hätte er seine Chancen konsequenter genutzt, wäre schon der erste Umgang an ihn gegangen. Laaksonen führte 3:1 und besass zwei Möglichkeiten zu einem zweiten Servicedurchbruch. Später im Tiebreak vergab er einen 3:0-Vorsprung und bei 8:7 einen Satzball.

Im Entscheidungssatz konnte Laaksonen sein Niveau nicht halten. Die Fehlerquote stieg, und er agierte nicht mehr mit der Überzeugung, die ihn lange Zeit ausgezeichnet hatte. Er musste seinen Aufschlag zweimal abgeben und sich nach zweieinhalb Stunden geschlagen geben.

Im zweiten Einzel stehen sich Marc-Andrea Hüsler (ATP 337) und Karen Chatschanow (ATP 11) gegenüber.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 1. Februar 2019 16:44
aktualisiert: 1. Februar 2019 17:23