Törmänens Biel fertigt Ambri ab

17. Dezember 2017, 18:14 Uhr
Mathieu Tschantré, Robbie Earl, Beat Forster und Benoit Jecker (von links nach rechts) feiern den Treffer zum 5:1 für Biel im Spiel gegen Ambri-Piotta
Mathieu Tschantré, Robbie Earl, Beat Forster und Benoit Jecker (von links nach rechts) feiern den Treffer zum 5:1 für Biel im Spiel gegen Ambri-Piotta
© KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Biel gewinnt auch das zweite Heimspiel unter dem neuen Trainer Antti Törmänen. Die Seeländer setzen sich gegen Ambri-Piotta 5:1 durch. Toni Rajala zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.

Nach 37 Minuten und einem Doppelschlag von Jan Neuenschwander (35.) und Robbie Earl innert 160 Sekunden zum 5:1 stand das Schlussresultat im einzigen Spiel der National League vom Sonntag bereits fest.

Letzterer hatte bereits bei den Siegen in den ersten beiden Saisonduellen gegen Ambri getroffen. Allerdings machten es ihm die Tessiner äusserst leicht. Nachdem sich der Amerikaner den Puck an der eigenen blauen Linie erkämpft hatte, liessen ihn die Leventiner ohne grosse Gegenwehr gewähren. Am Ende bezwang er Ambris Goalie Benjamin Conz mit einem «Buebetrickli».

Schon im ersten Drittel waren den Gastgebern zwei Tore innert kurzer Zeit gelungen. Rajala brachte die Bieler innert 150 Sekunden 3:1 in Führung. Der Finne verzeichnete den dritten Doppelpack in der laufenden Meisterschaft. Dermassen unterlegen, wie es das Resultat ausdrückt, war das Team von Trainer Luca Cereda jedoch nicht. Den Unterschied machte die grössere individuelle Klasse der Bieler.

Schon im ersten Heimspiel in dieser Spielzeit gegen Ambri-Piotta feierten die Seeländer mit 6:2 einen deutlichen Sieg. Damals lenkten sie die Partie ebenfalls im ersten Drittel (3:0) in die gewünschte Richtung. Überhaupt sind die Tessiner ein gern gesehener Gast in Biel, war es doch der sechste Sieg hintereinander vor heimischem Publikum gegen Ambri.

Die sechstklassierten Bieler schlossen dank dem siebten Sieg in den letzten neun Partien punktemässig zu Zug (4.) und Davos (5.) auf. Derweil erlitten die Leventiner die vierte Niederlage in Folge und die siebente in den vergangenen acht Spielen. Der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz beträgt zwölf Zähler, das im 10. Rang liegende Lausanne weist neun Punkte mehr aus als Ambri.

Biel - Ambri-Piotta 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)

5836 Zuschauer. - SR Schukies (GER)/Stricker, Abegglen/Progin. - Tore: 6. Forster (Jecker, Schmutz) 1:0. 15. Guggisberg (Zgraggen) 1:1. 17. Rajala (Jecker, Pouliot) 2:1. 19. Rajala (Pouliot, Forster) 3:2. 35. Neuenschwander (Schmutz) 4:1. 37. Earl 5:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Pouliot; D'Agostini.

Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Dufner, Maurer; Hächler; Pedretti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Fuchs, Earl; Fabian Lüthi, Neuenschwander, Schmutz; Joggi, Sutter, Wetzel; Diem.

Ambri: Conz; Plastino, Jelovac; Fora, Zgraggen; Ngoy, Collenberg; Gautschi; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, D’Agostini, Zwerger; Hazen, Emmerton, Lhotak; Lauper, Goi, Berthon.

Bemerkungen: Biel ohne Lofquist, Valentin Lüthi (beide verletzt), Micflikier, Steiner (beide krank) und Nussbaumer (U20). Ambri-Piotta ohne Müller, Gautschi, Stucki, Pinana (alle verletzt), Incir (krank), Kubalik (Nationalteam Tschechien), Monnet und Taffe (beide überzählig).

National League: 1. Bern 31/68. 2. Lugano 31/59. 3. ZSC Lions 32/52. 4. Zug 30/50. 5. Davos 32/50. 6. Biel 33/50. 7. Fribourg-Gottéron 31/46. 8. SCL Tigers 32/46. 9. Genève-Servette 32/45. 10. Lausanne 32/43. 11. Ambri-Piotta 32/34. 12. Kloten 32/27.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 17. Dezember 2017 17:49
aktualisiert: 17. Dezember 2017 18:14