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Vuelta

Weiterer Sprintsieg als Geburtstagsgeschenk für Fabio Jakobsen

1. September 2021, 06:17 Uhr
Fabio Jakobsen feiert in der 16. Etappe der diesjährigen Spanien-Rundfahrt bereits seinen dritten Tagessieg. Der Niederländer beschenkt sich an seinem 25. Geburtstag damit gleich selber.
Als sprintstärkster Fahrer trägt Fabio Jakobsen an der Vuelta aktuell das grüne Trikot.
© Keystone/EPA EFE/MANUEL BRUQUE

Bevor es am Mittwoch und Donnerstag nochmals richtig in die Berge geht, hat Fabio Jakobsen zu Beginn der letzten Vuelta-Woche seine Chance genutzt und mit einem weiteren Sprintsieg seine Ambitionen auf den Gewinn des grünen Punktetrikots unterstrichen. Auch die späte Tempoarbeit von UAE Emirates genügte nicht, um den 25-Jährige vom Team Deceuninck-QuickStep im welligen Finish abzuschütteln. Nach 180 km von Laredo nach Santa Cruz de Bezana verwies Jakobsen den Belgier Jordi Meeus und den Italiener Matteo Trentin auf die weiteren Plätze.

Damit setzte Jakobsen, der nach einem Horrorsturz im letzten Sommer an der Polen-Rundfahrt um die Fortsetzung seiner Karriere gebangt hat, sein beeindruckendes Comeback fort. Bereits die 4. und 8. Etappe dieser Vuelta hatte er im Massensprint für sich entschieden. 2019 war ihm mit zwei Etappenerfolgen in Spanien der grosse Durchbruch gelungen. Mit seinem insgesamt fünften Sieg in einer Grand Tour baute Jakobsen seine Führung in der Punktewertung auf 127 Zähler aus.

Es folgen zwei Bergankünfte

In den kommenden zwei Tagen geht es jedoch in Gefilde, das dem Sprintspezialisten aus den Niederlanden weniger zusagt. Am Mittwoch (in Lagos de Covadonga) und Donnerstag (hinauf zum Altu d'El Gamoniteiru) stehen die letzten zwei Bergankünfte dieser Austragung an - und womöglich ein Wechsel an der Spitze des Gesamtklassements.

Dort steht unverändert der Name von Odd Christian Eiking. Auf den norwegischen Überraschungsmann, der eine Woche zuvor als Ausreisser das rote Leadertrikot erobert hatte, warten in Asturien allerdings zwei harte Prüfsteine. Noch führt der 26-Jährige vom Team Intermarché-Wanty Gobert 54 Sekunden vor dem Franzosen Guillaume Martin und 1:36 Minuten vor dem slowenischen Topfavoriten Primoz Roglic.

Gespannt darf man auch auf die dritte Vuelta-Woche von Gino Mäder sein. Nach der sturzbedingten Aufgabe von Giulio Ciccone am Dienstag nahm der Berner in der Gesamtwertung den 12. Rang des Italieners ein.

Die dritte grosse Landesrundfahrt des Jahres endet am 5. September mit einem Einzelzeitfahren nach Santiago de Compostela.

Quelle: sda
veröffentlicht: 31. August 2021 19:00
aktualisiert: 1. September 2021 06:17