National League

Biel dank Sieg in Freiburg wieder Leader

12. Oktober 2019, 08:59 Uhr
In Jubelstimmung: Der EHC Biel steht nach einem 4:1-Sieg in Freiburg wieder an der Spitze der National League
In Jubelstimmung: Der EHC Biel steht nach einem 4:1-Sieg in Freiburg wieder an der Spitze der National League
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Der EHC Biel führt nach drei Wochen Unterbruch die Tabelle der Eishockey-Meisterschaft wieder an. Die Seeländer überholen dank eines 4:1-Auswärtssiegs in Freiburg die spielfreien ZSC Lions.

Die Bieler feierten nach den Siegen gegen Lausanne (2:1) und Zug (3:2 n.P.) bereits wieder den dritten Sieg in Folge. Für eine negative Überraschung sorgte in dieser Partie der HC Fribourg-Gottéron: Im zweiten Spiel unter Interims-Coach und Sportchef Christian Dubé (der auf dem Matchblatt erstmals als Headcoach aufgeführt war) agierten die Freiburger passiv und erstaunlicherweise ohne jegliche Emotionen.

Für die Überraschung des Tages sorgten die Rapperswil-Jona Lakers: Die St. Galler lagen gegen Meister Schlittschuhclub Bern nach 13 Minuten 0:3 und bis zur 35. Minute mit 1:4 zurück, siegten aber noch mit 5:4 nach Verlängerung. Corsin Casutt mit seinem ersten Saisontor entschied nach 63:15 Minuten die Verlängerung. Die Lakers besiegten Bern nach elf Niederlagen de suite erstmals wieder. Rapperswil-Jona gestaltete fünf seiner ersten sechs Heimspiele in dieser Saison siegreich.

In der Spitzengruppe hält sich weiter der Genève-Servette Hockey Club, der gegen die SCL Tigers aus den ersten drei Torschüssen drei Treffer erzielte und 6:3 gewann.

Der EV Zug besiegte im "Gotthard-Derby" den HC Ambri-Piotta mit 5:1.

Resultate:

Fribourg-Gottéron - Biel 1:4 (0:2, 1:1, 0:1). Genève-Servette - SCL Tigers 6:3 (4:1, 0:0, 2:2). Rapperswil-Jona Lakers - Bern 5:4 (0:3, 2:1, 2:0, 1:0) n.V. Zug - Ambri-Piotta 5:1 (2:0, 3:0, 0:1).

Rangliste: 1. Biel 12/23. 2. ZSC Lions 11/22. 3. Genève-Servette 12/20. 4. Zug 10/18. 5. Lugano 10/17. 6. Lausanne 9/15. 7. Bern 11/14. 8. SCL Tigers 11/14. 9. Rapperswil-Jona Lakers 11/14. 10. Davos 6/11. 11. Ambri-Piotta 11/10. 12. Fribourg-Gottéron 8/5.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Oktober 2019 22:45
aktualisiert: 12. Oktober 2019 08:59