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National League

Davos und Fribourg stoppen Negativtrend

12. Dezember 2020, 11:12 Uhr
Der EV Zug bleibt in der laufenden Meisterschaft der National League auswärts eine Macht. Davos und Fribourg kehren auf die Erfolgsspur zurück.
Spiel gedreht: Matchwinner Matthias Rossi (rechts) klatscht mit seinen Teamkollegen ab
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Die Zentralschweizer feierten gegen die Rapperswil-Jona Lakers (5:4 n.V.) im achten Auswärtsspiel der Saison den siebenten Sieg. Zwar führten die Zuger 2:0 (7.) und 3:1 (29.), dennoch entgingen sie nur knapp einer Niederlage. Ryan McLeod glich für die Gäste 19,4 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit mit einem Ablenker zum 4:4 aus. Nach 1:51 Minuten der Overtime sicherte Gregory Hofmann den Zentralschweizern mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Zusatzpunkt. Für die Lakers war der erst 21-jährige Marco Lehmann ebenfalls zweimal erfolgreich.

Fribourg kam mit dem 4:1 gegen die SCL Tigers zum ersten Erfolg nach drei Niederlagen. Matthias Rossi drehte mit zwei Powerplay-Toren ein 0:1 (8.) in ein 2:1 (28.). Die Langnauer erzielten in der dritten Auswärtspartie in Folge nur ein Tor.

Der Erfolg der Gastgeber entbehrte aufgrund der Statistik nicht einer gewissen Logik. Während Fribourg im siebenten Heimspiel der laufenden Meisterschaft den sechsten Sieg feierte, erlitten die Langnauer in der siebenten Auswärtspartie die sechste Niederlage. Speziell waren aber die beiden Überzahltreffer für Gottéron, das im Powerplay gleich oft erfolgreich war wie in den ersten sechs Begegnungen in dieser Saison vor heimischem Publikum.

Auch Davos kam nach zwei Niederlagen zu einem Heimsieg - 3:2 gegen Biel. Den Bündnern gelang ein Blitzstart - nach 100 Sekunden und Toren von Fabrice Herzog und Magnus Nygren führten sie 2:0, dennoch mussten sie noch zittern.

Das entscheidende Tor erzielte Verteidiger Samuel Guerra nach 30 Sekunden im Schlussabschnitt. Die Bieler hatten die Partie dank Tino Kessler (8.) und Marc-Antoine Pouliot (15.) noch im ersten Drittel ausgeglichen. Die Gäste bestritten nach einer Quarantäne nicht nur die erste Partie seit dem 27. November, es fehlte zudem Cheftrainer Lars Leuenberger wegen Nierensteinen. Das 0:2 war für die Seeländer der erste Gegentreffer in Unterzahl auf fremdem Eis in der laufenden Meisterschaft.

Die Davoser, die im 13. Meisterschaftsspiel in dieser Saison erst zum fünften Sieg kamen, feierten den vierten Heimsieg hintereinander gegen die Bieler, die zum vierten Mal in Folge auswärts verloren.

Telegramme und Rangliste:

Davos - Biel 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)

1 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Borga, Fuchs/Wolf. - Tore: 1. (0:43) Herzog (Frehner) 1:0. 2. (1:40) Nygren (Corvi/Powerplaytor) 2:0. 8. Kessler (Cunti) 2:1. 15. Pouliot (Hofer, Rathgeb/Powerplaytor) 2:2. 41. (40:30) Guerra (Herzog) 3:2. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 1mal 2 plus 10 Minuten (Künzle) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Ambühl; Moser.

Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Guerra; Heinen, Paschoud; Stoop, Barandun; Marc Aeschlimann; Ambühl, Corvi, Turunen; Palushaj, Thornton, Hischier; Marc Wieser, Lindgren, Baumgartner; Frehner, Egli, Herzog.

Biel: Paupe; Rathgeb, Moser; Lindbohm, Fey; Kreis, Gustafsson; Kessler, Stampfli; Fuchs, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Hofer, Komarek, Hügli; Kohler, Nussbaumer, Tanner.

Bemerkungen: Davos ohne Canova, Du Bois, Jung, Kienzle, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt), Biel ohne Forster, Lüthi, Sartori, Ullström und Ulmer (alle verletzt). Biel ab 58:27 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Lausanne 14/31 (44:28). 2. ZSC Lions 15/29 (51:44). 3. Zug 13/28 (43:32). 4. Fribourg-Gottéron 16/28 (45:48). 5. Genève-Servette 15/27 (47:34). 6. Lugano 12/20 (36:31). 7. Ambri-Piotta 16/20 (39:47). 8. Rapperswil-Jona Lakers 17/18 (44:51). 9. Davos 13/16 (49:51). 10. Biel 13/15 (39:45). 11. Bern 15/15 (32:41). 12. SCL Tigers 13/11 (26:43).

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)

1 Zuschauer. - SR Tscherrig/Nikolic (AUT), Altmann/Dreyfus. - Tore: 8. Maxwell (Nilsson, Glauser/Powerplaytor) 0:1. 15. Rossi (Aebischer, Herren/Powerplaytor) 1:1. 28. Rossi (Herren, Aebischer/Powerplaytor) 2:1. 43. Stalberg (Desharnais, Mottet) 3:1. 53. Mottet (Desharnais, Stalberg) 4:1. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Gunderson; Maxwell.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Sutter, Jecker; Bougro, Kamerzin; Stalberg, Desharnais, Mottet; DiDomenico, Schmid, Herren; Sprunger, Bykov, Marchon; Rossi, Walser, Jörg.

SCL Tigers: Punnenovs; Blaser, Schilt; Glauser, Grossniklaus; Huguenin, Lardi; Bircher; Earl, Maxwell, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Petrini, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Rüegsegger, Melnalksnis, Andersons; Sturny.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Furrer (verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Erni, Leeger, Weibel, Zaetta (alle krank), Diem und Kuonen (beide verletzt).

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Rapperswil-Jona Lakers - Zug 4:5 (0:2, 2:1, 2:1) n.V. Davos - Biel 3:2 (2:2, 0:0, 1:0).

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 4:5 (0:2, 2:1, 2:1, 0:1) n.V.

50 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Fluri, Obwegeser/Burgy. - Tore: 3. Bachofner (Stadler) 0:1. 7. Albrecht (Geisser) 0:2. 27. Lehmann (Sataric/Powerplaytor) 1:2. 29. Hofmann (Kovar, Martschini/Powerplaytor) 1:3. 31. Lehmann (Eggenberger) 2:3. 47. Dünner 3:3. 56. Eggenberger (Schweri) 4:3. 60. (59:41) McLeod (Diaz) 4:4 (ohne Torhüter). 62. Hofmann (Diaz) 4:5. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Cervenka; Kovar.

Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Profico, Jelovac; Vukovic, Dufner; Sataric, Maier; Wick, Randegger; Clark, Cervenka, Moses; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Schweri, Dünner, Lhotak; Forrer, Ness, Loosli.

Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Cadonau, Alatalo; Gross, Stadler; Wüthrich; Martschini, Kovar, Zehnder; Klingberg, Senteler, Thorell; Simion, McLeod, Hofmann; Thürkauf, Albrecht, Bachofner; Leuenberger.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli (gesperrt) und Payr (verletzt), Zug ohne Schlumpf (gesperrt). Zug von 57:48 bis 59:41 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Lausanne 14/31 (44:28). 2. ZSC Lions 15/29 (51:44). 3. Zug 13/28 (43:32). 4. Fribourg-Gottéron 16/28 (45:48). 5. Genève-Servette 15/27 (47:34). 6. Lugano 12/20 (36:31). 7. Ambri-Piotta 16/20 (39:47). 8. Rapperswil-Jona Lakers 17/18 (44:51). 9. Davos 13/16 (49:51). 10. Biel 13/15 (39:45). 11. Bern 15/15 (32:41). 12. SCL Tigers 13/11 (26:43).

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. Dezember 2020 11:12
aktualisiert: 12. Dezember 2020 11:12