5:1

EVZ mit Kantersieg gegen Lieblingsgegner

1. Oktober 2019, 22:06 Uhr
Servette-Goalie Gauthier Descloux wird von den Zugern mit Schüssen eingedeckt - und schliesslich ausgewechselt
Servette-Goalie Gauthier Descloux wird von den Zugern mit Schüssen eingedeckt - und schliesslich ausgewechselt
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Der meistgenannte Meister-Kandidat Zug liefert mit einem souveränen 5:1-Sieg über den bisherigen Leader Genève-Servette eine Kostprobe seines Könnens ab.

Der EVZ erwies sich gegen nicht allzu konzentrierte Genfer von Beginn als effizient und kaltblütig. Mit den ersten acht Torschüssen stellte Zug im Startdrittel auf 3:0.

In der ersten Überzahl benötigten die Zentralschweizer gerade mal 42 Sekunden zur 1:0-Führung durch Dario Simion. Es war bereits der neunte Powerplay-Treffer des stärksten Überzahl-Teams der Liga.

Fünf verschiedene Spieler von Zug sorgten bis zur 32. Minute für einen 5:0-Vorsprung. Nach dem Genfer Ehrentor durch Marco Miranda in der darauffolgenden Minute gab es bei den Gästen doch noch einen Goalie-Wechsel. Robert Mayer ersetzte den glücklosen Gauthier Descloux.

Für den EVZ bleiben die Genfer derweil ein Lieblingsgegner. Nicht weniger als 17 der 18 letzten Duelle entschieden die Zentralschweizer zu ihren Gunsten. Immerhin konnten die Genfer mit dem 1:5 eine Rekord-Niederlage in Zug mit fünf Toren Differenz gerade noch verhindern.

Telegramm:

Zug - Genève-Servette 5:1 (3:0, 2:1, 0:0)

5959 Zuschauer. - SR Stricker/Fluri, Altmann/Bürgi. - Tore: 4. Simion (Hofmann, Diaz/Ausschluss Mercier) 1:0. 9. Zryd (Zehner) 2:0. 18. Klingberg (Kovar) 3:0. 29. Bachofner (Simion) 4:0. 32. Lindberg (Martschini, Diaz) 5:0. 33. Miranda (Douay) 5:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Wingels.

Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zgraggen; Zryd, Thiry; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Zehnder; Simion, McIntyre, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Langenegger.

Genève-Servette: Descloux (33. Mayer); Jacquemet, Olsson; Karrer, Maurer; Mercier, Le Coultre; Smons; Wingels, Smirnovs, Winnik; Wick, Fehr, Maillard; Douay, Rod, Miranda; Simek, Berthon, Bozon.

Bemerkungen: Zug ohne Schnyder und Senteler (verletzt) sowie Thorell (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Tömmernes, Kast, Eliot Antonietti, Völlmin, Richard und John Fritsche (alle verletzt). - NL-Debüt von Livio Langenegger (21).

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. Oktober 2019 22:05
aktualisiert: 1. Oktober 2019 22:06