Freundschaftsspiele statt Abstiegskampf

9. März 2019, 07:31 Uhr
Strafaufgabe Abstiegsrunde statt Playoffs für die ZSC Lions
Strafaufgabe Abstiegsrunde statt Playoffs für die ZSC Lions
© KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Die Abstiegsrunde, die heute parallel mit den Playoffs beginnt, verkommt zur bedeutungslosen Freundschaftsrunde. Das ist eine Premiere für das 2014 eingeführte Format.

Wie viel Sinn macht die Abstiegsrunde? Diese Frage stellt sich aktuell umso mehr, sind doch sämtliche Positionen nach der Qualifikation bezogen. Die ZSC Lions und Fribourg-Gottéron haben den Ligaerhalt auf sicher. Davos und die Rapperswil-Jona Lakers bestreiten die Abstiegs-Playoffs, wobei die Bündner Heimrecht geniessen.

Insofern haben die sechs Runden nicht mehr als den Charakter von Freundschaftsspielen, sie sind gar als Strafaufgaben zu bezeichnen.

So krass wie diesmal war es zwar noch nie. Allerdings schaffte auch noch nie ein Team in der Abstiegsrunde vorzeitig den Ligaerhalt, das nach der Regular Season Elfter oder Zwölfter gewesen war. Richtig Spannung gab es diesbezüglich einzig vor vier Jahren, als Fribourg (9.) und Ambri-Piotta (11.) vor der Abstiegsrunde bloss durch zwei Punkte getrennt waren.

Insofern müsste man sich durchaus überlegen, ob es nicht eine bessere Lösung für die Teams auf den Plätzen 9 bis 12 nach der Qualifikation gäbe.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 9. März 2019 06:30
aktualisiert: 9. März 2019 07:31