Fribourg verpasst die Playoffs

3. März 2019, 09:01 Uhr
Die Enttäuschung über das Verpassen der Playoffs sitzt bei Fribourgs Topskorer Julien Sprunger (mit gelbem Helm) und dessen Teamkollegen tief
Die Enttäuschung über das Verpassen der Playoffs sitzt bei Fribourgs Topskorer Julien Sprunger (mit gelbem Helm) und dessen Teamkollegen tief
© KEYSTONE/PPR/ADRIEN PERRITAZ
Der HC Fribourg-Gottéron kann nach der 3:4-Niederlage in Lausanne nach Penaltyschiessen die Playoffs nicht mehr erreichen. Mit einem Sieg in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen hätte Freiburg noch hoffen dürfen.

Im Penaltyschiessen setzte sich indessen Lausanne (verdientermassen) durch, weil mit Christoph Bertschy, Tyler Moy und Ronalds Kenins drei der vier Lausanner Schützen Gottérons Goalie Reto Berra bezwingen konnten.

Schon vor dem Penaltyschiessen sah es für Gottéron nicht gut aus. Lausanne führte 2:0 und bis zur 53. Minute mit 3:1. Aber Freiburg - das Team mit dem schwächsten Powerplay der gesamten Saison - schaffte mit drei Powerplaytoren noch den 3:3-Ausgleich. Zwei der drei Freiburger Goals erzielten Verteidiger. Schon am Freitagabend hatten nur Backs für Gottéron getroffen. Dabei hatte Gottéron bis zur 48. Minute lediglich sechs Verteidiger-Tore (!) geschossen.

Trotz des packenden Finish hatte Gottéron wohl schon nach der freitäglichen Niederlage gegen Servette vorzeitig resigniert. Bei den drei Gegentoren überliessen die Freiburger den Lausanner Angreifern viel zu viel Platz. Etienne Froidevaux erzielte das 1:0; er traf nach 19 Spielen und weit über 1000 torlosen Minuten erstmals wieder.

Gottéron, der Qualifikationssieger von 2013, verpasst zum dritten Mal in vier Jahren (nach 2015 und 2017) die Playoffs. Abstiegssorgen braucht sich Freiburg aber keine mehr zu machen. Schon vor Beginn der Abstiegsrunde steht fest, dass der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers das Abstiegs-Playoff bestreiten werden.

Lausanne - Fribourg-Gottéron 4:3 (1:0, 2:1, 0:2, 0:0) n.P.

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Anssi/Tscherrig, Castelli/Fuchs. - Tore: 7. Froidevaux (In-Albon, Zangger) 1:0. 26. Vermin (Jeffrey/Ausschluss Walser) 2:0. 32. Stalder (Berra/Ausschluss Lindbohm) 2:1. 37. Moy (In-Albon) 3:1. 53. Holös (Bykow/Ausschluss Kenins) 3:2. 58. Bertrand (Ausschluss Jeffrey) 3:3. - Penaltyschiessen: Bertschy 1:0, Mottet -; Moy 2:0, Slater 2:1; Genazzi -, Bertrand -; Kenins 3:1, Sprunger -. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Sprunger.

Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Junland, Genazzi; Nodari, Schelling; Bertschy, Jeffrey, Vermin; Moy, Emmerton, Kenins; Antonietti, Froidevaux, Leone; Traber, In-Albon, Zangger.

Fribourg-Gottéron: Berra; Holös, Chavaillaz; Schilt, Stalder; Forrer, Schneeberger; Weisskopf; Mottet, Slater, Marchon; Miller, Walser, Lhotak; Sprunger, Bykow, Bertrand; Rossi, Schmutz, Meunier.

Bemerkungen: Lausanne ohne Borlat, Mitchell (beide verletzt) und Partanen, Fribourg-Gottéron ohne Micflikier (beide überzählige Ausländer), Abplanalp, Furrer und Vauclair (alle verletzt).

Quelle: SDA
veröffentlicht: 2. März 2019 22:48
aktualisiert: 3. März 2019 09:01