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1:3 gegen Turku

Für Davos ist der Spengler Cup schon vorbei

29. Dezember 2019, 17:37 Uhr
Der gastgebende HC Davos scheitert am Spengler Cup erstmals seit Einführung des aktuellen Modus im Jahre 2010 bereits in den Viertelfinals.
Turkus Markus Nurmi, links, im Zweikampf gegen Davos' Benjamin Baumgartner.
© Keystone

Die Bündner unterlagen TPS Turku nach einer 1:0-Führung mit 1:3 und blieben damit auch im dritten Spiel sieglos.

Ein Doppelschlag von Joel Janatuinen (49./56) bedeutete die Entscheidung zu Gunsten des Liga-Letzten aus Finnland. Der 24-jährige Stürmer hatte in der letzten Saison in Nordamerika mit der Uni von North Dakota die entsprechende Meisterschaft gewonnen.

Nur noch Ambri-Piotta im Turnier

Halbfinal-Gegner von Turku am Montagnachmittag ist damit das Team Canada. Ambri-Piotta ist nach dem Ausscheiden von Davos der einzige Schweizer Halbfinalist am diesjährigen Spengler Cup.

Stärkstmögliche Besetzung

Davos spielte im Gegensatz zu den beiden Vorrunden-Spielen in der aktuell stärkstmöglichen Besetzung. Eine deutliche Steigerung der Intensität war die Folge. Doch im Schlussdrittel erfolgte dennoch ein Leistungseinbruch. Der HCD spielte sich kaum noch eine Torchance heraus.

Gut gestartet

Dabei hatte die Partie aus Bündner Sicht gut begonnen. Yannick Frehner, der auch bei den beiden Niederlagen in der Vorrunde noch zu den auffälligsten Spieler zählte, brachte die Gastgeber in der 9. Minute in Führung. Dabei setzte er sich im gegnerischen Slot mit Speed und Wucht durch.

Im dritten Spengler-Cup-Spiel des Gastgebers stand erstmals Sandro Aeschlimann zwischen den Pfosten des HCD. Er musste sich dann nach einer vergleichbar schönen Einzelleistung der Gäste geschlagen geben. Torschütze zum 1:1-Ausgleich für die Finnen war Lauri Paujuniemi. Im Mitteldrittel verhinderte Aschlimann dann mit einigen Paraden die möglich gewesene 2:1-Führung der Finnen.

Auf der Gegenseite vermied Turkus Goalie Rasmus Tirronen in der ersten Phase des Schlussdrittels mit einer Top-Parade gegen seinen Landsmann und Weltmeister Harri Pesonen das mögliche 2:1 des HCD. Es war indes die einzige nennenswerte Tormöglichkeit der Bündner im Schlussdrittel.

Quelle: sda
veröffentlicht: 29. Dezember 2019 14:40
aktualisiert: 29. Dezember 2019 17:37