Ski alpin

Gino Caviezel wie in Sölden bester Schweizer

9. Dezember 2019, 05:40 Uhr
Justin Murisier büsste im ersten Lauf 1,18 Sekunden auf die Bestzeit ein
© KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO
Gino Caviezel wird beim Riesenslalom in Beaver Creek Neunter, Justin Murisier belegt den 10. Rang. Tommy Ford holt sich vor heimischer Kulisse sensationell den ersten Weltcupsieg.

Im dritten Rennen auf der «Birds of Prey» in dieser Woche gab es erstmals keinen Schweizer Sieger. Den Riesenslalom gewann überraschend Tommy Ford. Der bereits 30-jährige Amerikaner holte sich in seinem 86. Weltcup-Rennen sensationell den ersten Sieg. Ford triumphierte mit acht Zehnteln Vorsprung vor Riesenslalom-Weltmeister Henrik Kristoffersen. Dritter wurde mit Leif Kristian Nestvold-Haugen (1,23 Sekunden zurück) ebenfalls ein Norweger.

Bester Schweizer war wie Ende Oktober beim Gletscher-Auftakt in Sölden der Bündner Gino Caviezel, der mit 2,31 Sekunden Rückstand Neunter wurde. Unmittelbar dahinter schaffte es auch Justin Murisier in die Top 10. Der 27-jährige Walliser bestritt erst sein zweites Weltcup-Rennen nach überstandener Knieverletzung. Beim Comeback in Sölden war er 23. geworden.

Punkte gab es ebenfalls für Loïc Meillard (16.) und Cédric Noger (26.).

Odermatt ausgeschieden

Thomas Tumler, der letztjährige Riesenslalom-Dritte in Beaver Creek, schied am Morgen ebenso aus wie Marco Odermatt. Der 22-jährige Nidwaldner hatte am Freitag auf der «Birds of Prey» mit dem Super-G sein erstes Weltcuprennen gewonnen. Elia Zurbriggen kam zwar ins Ziel, belegte mit 3,47 Sekunden Rückstand jedoch nur den 32. Platz.

Für die Männer geht es in der kommenden Woche mit je einem Riesenslalom (Samstag) und Slalom (Sonntag) in Val d'Isère weiter.

Quelle: sda
veröffentlicht: 8. Dezember 2019 21:45
aktualisiert: 9. Dezember 2019 05:40