Gisin wurde künstlich beatmet

Laurien Gschwend, 21. Dezember 2018, 16:31 Uhr
Nach Marc Gisins schwerem Sturz in Gröden vom vergangenen Wochenende gibt Swiss Ski ein Update: Nach einer längeren Phase der künstlichen Beatmung und einer OP sei der 30-Jährige nun auf dem Weg der Besserung.

Marc Gisins Sturz schmerzte nur schon beim Zusehen: Bei der Weltcup-Abfahrt in Gröden vom Samstag, 15. Dezember, kam er nach einem Verschneider kurz vor den Kamelbuckeln zu Fall, wurde beim Sprung durch die Luft geschleudert und schlug auf der Piste auf (FM1Today berichtete). Er erlitt mehrere Rippenbrüche, eine leichte Hüftverletzung und mehrere kleinere, nicht gravierende, Frakturen an der Wirbelsäule. Nach der Erstversorgung auf der Strecke wurde er zuerst ins Bozener Spital und später ins Luzerner Kantonsspital geflogen.

Rippen stabilisiert

Gisins Zustand hat sich in der Zwischenzeit weiter stabilisiert, gibt Swiss Ski am Freitagnachmittag bekannt. «Er ist auf dem Weg zur Besserung», heisst es in der Mitteilung. Nachdem er längere Zeit künstlich beatmet wurde – dies war wegen mehrerer Rippenbrüche notwendig – wurde er am Mittwoch operiert. Dabei wurden die Rippen stabilisiert, später konnte die künstliche Beatmung gestoppt werden.

Gisin braucht weiterhin Ruhe

Am Donnerstag habe der Engelberger erstmals für kurze Zeit das Bett verlassen und sich mit seinen Angehörigen unterhalten können. «Er wird heute Freitag von der Intensivstation auf eine Bettenstation verlegt», schreibt Swiss Ski weiter. Er brauche weiterhin viel Ruhe, um sich von seinem Sturz zu erholen. Weitere Informationen würden keine kommuniziert.

Laurien Gschwend
Quelle: pd/red.
veröffentlicht: 21. Dezember 2018 16:13
aktualisiert: 21. Dezember 2018 16:31