Eishockey

Lausanne setzt in Zug ein Zeichen

17. September 2019, 22:56 Uhr
Lausanne jubelt in Zug
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Lausanne, Geheimfavorit in der Eishockeysaison, setzt schon im zweiten Meisterschaftsspiel ein starkes Zeichen. Die Waadtländer gewinnen das Spitzenspiel in Zug mit 6:5.

Das Goalie-Duell zwischen Tobias Stephan und Leonardo Genoni ging an Stephan, obwohl der am Ende ein Gegentor mehr kassierte als Genoni. Tobias Stephan, der Zug im Sommer hatte verlassen müssen, weil Genoni von Bern zu Zug stiess, führte sein Team zum zweiten Auswärtssieg nach dem 5:2 letzten Freitag in Lugano. Für Leonardo Genoni endete der Abend vorzeitig: Nach vier Gegentoren und nur 14 Minuten musste er beim Stand von 0:4 (!) der Nummer 2 Luca Hollenstein Platz machen.

Neben Lausanne steht nur Meister Bern noch ohne einen Verlustpunkt da. Die Berner besiegten Ambri-Piotta, das bereits die dritte Niederlage kassierte, mit 4:1. Für die Entscheidung sorgte der SCB im zweiten Abschnitt mit zwei Unterzahltoren innerhalb von 28 Sekunden (Rekord). An der Tabellenspitze steht indessen nicht Bern oder Lausanne, sondern der EHC Biel - trotz einer 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Melvin Nyffeler, der Keeper der Lakers, feierte den zweiten Shutout hintereinander und ist seit 130:25 Minuten ohne Gegentor.

Im Tabellenkeller sind nach erst zwei gespielten Partien bereits der HC Lugano und der HC Fribourg-Gottéron im Elend. Lugano verlor gegen Davos (2:3) bereits das zweite Heimspiel. Und die Freiburger verliessen in Langnau nach einer 2:1-Führung das Eis ebenfalls bereits zum zweiten Mal als Verlierer. Davos und die SCL Tigers holten die ersten Punkte.

Resultate und Tabelle:

Bern - Ambri-Piotta 4:1 (1:0, 3:0, 0:1). Biel - Rapperswil-Jona Lakers 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.V. Genève-Servette - ZSC Lions 3:0 (0:0, 1:0, 2:0). SCL Tigers - Fribourg-Gottéron 3:2 (1:2, 1:0, 1:0). Zug - Lausanne 5:6 (1:4, 2:1, 2:1). Lugano - Davos 2:3 (0:0, 1:2, 1:1).

1. Biel 3/7 (7:4). 2. Bern 2/6 (10:4). 3. Lausanne 2/6 (11:7). 4. Genève-Servette 3/6 (8:5). 5. Zug 3/5 (14:13). 6. Rapperswil-Jona Lakers 3/5 (7:6). 7. ZSC Lions 3/4 (10:11). 8. SCL Tigers 2/3 (4:5). 9. Davos 2/3 (6:8). 10. Fribourg-Gottéron 2/0 (3:6). 11. Lugano 2/0 (4:8). 12. Ambri-Piotta 3/0 (4:11).

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. September 2019 22:30
aktualisiert: 17. September 2019 22:56